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Soziales

Menschenmenge auf Strasse

Klimaschutz braucht soziale Gerechtigkeit.

Wofür wir stehen

  • die Grüne Grundsicherung, die Sicherheit in allen Lebenslagen gibt, Angst nimmt und die Potenziale von allen hebt
  • einen modernen Sozialstaat, der Menschen nicht zu Bittsteller:innen macht, sondern Rechte und Perspektiven gibt
  • die Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften, um gemeinsame solidarische Lösungen für die dringendsten Zukunftsfragen zu finden
  • die nachhaltige Finanzierung von und sichere Leistungen in einem inklusiven Sozialsystem
  • aktive Maßnahmen gegen Armut, Armutsgefährdung und soziale Ausgrenzung
  • Weiterentwicklung der sozialstaatlichen Leistungen und Angebote, um die drängenden Fragen der Gesellschaft (Strukturwandel, Klimawandel, Digitalisierung) erfolgreich bewältigen zu können

Woran wir arbeiten

  • an einer Verbesserung der bestehenden Sozialhilfe, um Armut und Armutsgefährdung einzudämmen
  • an Maßnahmen, die gegen Kinderarmut wirken
  • an Pensionen, die ein Altern in Würde erlauben

Was du tun kannst

  • informiere dich und melde dich für den Newsletter an
  • werde aktiv bei den Grünen
  • engagiere dich politisch, zum Beispiel im Rahmen einer NGO oder einer Gewerkschaft, um für eine gerechtere, solidarischere Welt zu kämpfen
  • unterschreibe Petitionen, die deine Anliegen vertreten

Scherenschnitt mit Männchen auf grünem Untergrund

Der grüne Zugang

Wir Grünen denken Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Demokratie zusammen.

 

Sozialstaat

 

Wir Grüne stehen seit jeher für einen starken Sozialstaat. Gerade in der Corona-Krise hat der Sozialstaat seine Funktions- und Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein gut ausgebauter Sozialstaat ist nicht nur eine wesentliche zivilisatorische Errungenschaft – er stabilisiert Einkommen, schafft Vertrauen, garantiert Teilhabe und sichert gegen Risiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit und Alter ab. Es ist uns wichtig, immer wieder die hohe Bedeutung von Sozialstaatlichkeit zu betonen. Unser Sozialstaat weist allerdings auch „Lücken“ auf. Das soziale Netz enger zu knüpfen, Sozialleistungen „armutsfest“ zu machen und Bildungs-, Betreuungs-, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen – also die sozialstaatliche Infrastruktur –  auszubauen und den Zugang niederschwelliger und einfacher zu gestalten, sehen wir Grüne daher als wesentliche Schritte, unseren Sozialstaat weiterzuentwickeln und zu modernisieren. 

Zuletzt: Den Sozialstaat auf einen Kostenfaktor zu reduzieren ist unzulässig. Wer immer behauptet der Sozialstaat sei „nicht leistbar“ oder „zu teuer“ übersieht, dass der Sozialsaat auch ein enormer Produktionsfaktor ist, der zehntausenden Menschen Beschäftigung gibt, der hunderttausenden Menschen – vor allem Frauen – überhaupt erst ermöglicht, einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können und so einen wesentlichen Beitrag zu Wohlstand und wirtschaftlicher Entwicklung leistet. Ohne Sozialstaat wäre wirtschaftliches Handeln vielfach erst gar nicht möglich. Sozialstaatliche Leistungen wie Pensionen, Arbeitslosengeld und Mindestsicherung sichern in Wirtschaftskrisen Einkommen und dämpfen so den Abschwung. Der Sozialstaat bringt allen was. 

Portraitfoto von Markus Koza vor grünem Hintergrund
Markus Koza

Sprecher für Arbeit und Soziales

markus.koza@gruene.at
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