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Konsument*innenschutz

Stärkung und Schutz in allen Bereichen.

Wofür wir stehen

  • Wahrung von ökologischen und sozialen Interessen als der Wirtschaft übergeordnete Ziele
  • Gentechnikfreiheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Lebensmittelindustrie
  • gesamtheitlich denken: Wir bekennen uns zu einem starken Konsument*innenschutz in allen Fachmaterien
  • Umweltschutz und Konsument*innenschutz zusammen denken z.B. Information über die Reparaturfähigkeit von Produkten
  • Effektivität bestehender Verbraucherrechte gezielt stärken

Woran wir arbeiten

  • Stärkung der Konsument*innenrechte bei Umsetzung aller neuen Gesetzesmaterien
  • klare Kennzeichnung von Lebensmitteln
  • Datenkraken aushungern: Gezielte Maßnahmen gegen rechtswidrige Cookie-Banner
  • Konsument*innen dürfen nicht zum Spielball von Algorithmen werden: Verpflichtende und klare Kennzeichnung bei personalisierten Preisen in Online-Shops
  • Online-Giganten in die Pflicht nehmen: Konsument*innenrechte und Haftungsbestimmungen auf Online-Plattformen ausdehnen
  • starker Konsument*innenschutz braucht eine kraftvolle Durchsetzung: Ausbau der Verbandsklagemöglichkeiten
  • langfristige finanzielle Absicherung des VKI

Was du tun kannst

  • Rette Lebensmittel vor dem Mistkübel: Kaufe und genieße sie, bevor sie verderben.
  • Reparieren statt wegschmeißen: Bring deine kaputten Elektrogeräte zu einem Reparaturzentrum in deiner Nähe.
  • Beschwere dich bei einer kostenlosen Beratungs- oder Schlichtungsstelle, wenn dir Unrecht widerfährt.

Der grüne Zugang

In einer Vielzahl von Lebenslagen sind alle von uns Konsument*innen. Entsprechend ist Konsument*innenschutz auch immer ein Thema, speziell dann, wenn es David gegen Goliath steht. Wir beobachten: Unternehmen agieren heutzutage zunehmend globaler und nehmen auch immer mehr Monopolstellungen ein. Umso größer das Unternehmen oder umso komplexer eine Lieferkette ist, umso unübersichtlicher wird die Situation für die Konsument*innen und umso schwieriger ist es deshalb, die eigenen Rechte durchzusetzen.

NEUE HERAUSFODERUNGEN

Auch die zunehmende Digitalisierung unserer Alltagsgeschäfte führt dazu, dass die Situation für Konsument*innen ständig komplizierter wird. Was können Konsument*innen machen, wenn das in China produzierte Handy einen Mangel hat, der Händler aber eine Gewährleistung ablehnt, mit Verweis auf ein behauptetes Fehlverhalten? Wie legt man sich mit Erfolg mit Unternehmen wie Facebook, Google oder Amazon an? Allein schon die bloße Kündigung eines Handyvertrages ist oft hochkompliziert. Man wird auf Kundendienst-Chats verwiesen, Rückrufbuttons bleiben oft ungelesen und man fühlt sich machtlos, dem Vertragsgegenüber mitzuteilen, dass man den bestehenden Vertrag einfach kündigen möchte.
All das sind Situationen, in denen sich die Wichtigkeit des Konsument*innenschutzes ganz besonders zeigt. Und wir kümmern uns darum, genau solcher Machtungleichheit entgegen zu wirken.

ZUSAMMEN SIND WIR STARK

Auch du kannst mit deinem Konsumverhalten den Markt lenken! Lehnen Konsument*innen bestimmte Angebote ab, muss der Markt einlenken. Voraussetzung dafür ist jedoch ein fairer Wettbewerb, das heißt Konsument*innen dürfen nicht durch falsche Angaben oder unfaire Geschäftspraktiken in ihrer Entscheidung beeinflusst werden. Außerdem benötigen die Konsument*innen ausreichende Informationen. Die schwarzen Schafe auf dem österreichischen Markt müssen schnell benannt werden, damit Schadensfälle von vornherein auf ein Mindestmaß begrenzt bleiben.
Entscheidungs- und Beratungshilfe leisten in Österreich professionelle Konsument*innenschutz-Organisationen. An sie können sich Konsument*innen direkt wenden. Die Organisationen prüfen und sammeln die Beschwerden und informieren bei Bedarf die Öffentlichkeit darüber. Vielfach müssen Rechte erst vor Gericht erstritten werden. Außerdem unterstützen sie in Österreich bei der Durchsetzung von Rechtspositionen und sorgen so für Prozesse, bei denen alle von uns, unabhängig von persönlichen Mitteln, Ansprüche durchsetzen können.
Der Erhalt und die ständige Fortentwicklung von Konsument*innenschutz- Organisationen und der zum wirksamen Schutz erforderlichen Rechtsbehelfe sind ein ganz wesentlicher Beitrag zur Sicherung des Schutzes von Konsument*innen.

KLARE KENNZEICHNUNG UNSERER LEBENSMITTEL

Als Konsument*in sollst du die freie Wahl haben! Wer ökologisch und nachhaltig konsumieren möchte, soll das auch dürfen. Bei den in Restaurants oder Kantinen angebotenen Gerichten gibt es bis heute keine verpflichtenden Angaben über die Herkunft der Zutaten, wie etwa von Fleisch oder Eiern.

Beim Kauf im Supermarkt sehen wir uns einer Vielzahl von Gütesiegeln und Marken mit (un-)bestimmten Versprechungen wie bio, regional, öko, traditionell usw. ausgesetzt, ohne dass schnell und unzweifelhaft tatsächlicher Gehalt und auch Richtigkeit solcher Angaben festgestellt werden kann. Wir setzen uns deshalb für klare Information über Inhalt und Herkunft unserer Nahrungsmittel ein.

ÖKOSOZIALE STEUERREFORM

Eine umfassende ökosoziale Steuerreform in den kommenden Jahren soll endgültig den Hebel für eine saubere Transformation hin zur Klimaneutralität umlegen. Das Steuersystem ist der Schlüssel, denn noch wird klimaschädliches Verhalten und das Entsorgen von Treibhausgasen in die Atmosphäre weitgehend kostenlos gestattet und zum Teil sogar noch belohnt. Das ist so, als würden wir erlauben, Abwässer und Gifte in Seen und Meere zu entsorgen, nur damit sich jeder einzelne etwas Geld sparen kann. Dieses Marktversagen wollen wir beheben.
Wir wollen der nächsten Generation einen intakten Planeten und eine aufrechte Lebensgrundlage hinterlassen. Dafür kämpfen wir und dafür arbeiten wir im Parlament mit all unseren Kräften.

Ulrike Fischer

Abgeordnete zum Nationalrat

ulrike.fischer@gruene.at
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