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am 14. Juni

Grüne begrüßen stetig wachsendes zivilgesellschaftliches Engagement zur Verkehrswende

Hermann Weratschnig - Weratschnig: Nachhaltige und faire Mobilitätswende nimmt zunehmend Fahrt auf

 „Die in zahlreichen Gemeinden in Österreich, Südtirol und im grenznahen Bayern für dieses Wochenende angesetzten Aktionstage zur Verkehrswende zeigen deutlich, wie weit das Thema zukunftsfähige, nachhaltige und faire Mobilität mittlerweile in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist“, freut sich der Verkehrssprecher der Grünen, Hermann Weratschnig.

„Besonders erfreulich ist für mich die Vielfalt der eingemeldeten Veranstaltungen und Aktionen sowie die offensichtliche Bereitschaft der unterschiedlichsten Initiativen und Vereine, die Kräfte gemeinsam zu bündeln und vom 11. bis 13. Juni die Mobilitätswende einmal mehr verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“, betont Weratschnig. Einmal mehr beispielgebend ist das Engagement der Jugend durch Fridays for Future in ganz Österreich. „Wir brauchen bei den Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr viel Bürger*innenbeteiligung und die Einbindung der Betroffenen aus allen Sektoren“, erklärt der Grüne Verkehrssprecher, der selbst bereits mit Anti-Transit-Initiativen bei Versammlungen mitgewirkt hat.

„Wir befinden uns bereits inmitten der Mobilitätswende. Das 1-2-3-Klimaticket ist auf der Zielgeraden und wird eine Revolution im Öffentlichen Verkehr mit sich bringen. Denn mit verstärkten und verbesserten Öffis in ganz Österreich und einem Jahresticket um 1.095 Euro, mit dem alle Öffis genutzt werden können, werden sich immer mehr Bürger*innen überlegen, ob sie tatsächlich noch ein Auto für ihre Alltagswege brauchen. Wir Grüne konnten bereits Budgetmittel in noch nie dagewesener Höhe für Maßnahmen zugunsten des Rad- und Fußverkehrs absichern, außerdem verhandeln wir momentan in der Koalition ein großes Radfahrer*innen-Paket im Rahmen der Novellierung der Straßenverkehrsordnung“, berichtet Weratschnig.

„Besonders wichtig ist auch, dass wir die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene forcieren. Mit dem neuen Abfallwirtschaftsgesetz wurde hier schon ein Anfang gemacht. Für künftige Infrastrukturprojekte wird ein verbindlicher Klimacheck notwendig sein, in dem auf die Emissionsrisiken insbesondere von Lärm und Schadstoffen eingegangen wird. Auch hier sind wir gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium auf Schiene in Richtung einer enkeltauglichen Zukunft. Um dieses Ziel zu erreichen müssen wir an vielen Schrauben drehen, das funktioniert nur gemeinsam mit den Bürger*innen“, unterstreicht Weratschnig. „Danke an alle Bürger*innen und Initiator*innen der Aktionen der letzten Tage und Wochen“, so Weratschnig.