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am 7. Juli

Weratschnig: Luftverkehr muss seine Klimaverantwortung wahrnehmen

Hermann Weratschnig - Mit Erhöhung der Flugticketabgabe wurde wesentlicher Meilenstein gesetzt

Die im Regierungsübereinkommen vereinbarte einheitliche Flugticketabgabe in der Höhe von 12 € wurde heute im Nationalrat beschlossen. „Mit der Verdreifachung der Ticketabgabe ist ein wesentlicher Meilenstein gesetzt“, freut sich der Verkehrssprecher der Grünen, Hermann Weratschnig, und weiter: „Der Luftverkehr hat seine Klimaverantwortung wahrzunehmen. Das Ziel muss die Verbesserung der Klimabilanz sein.“ 

„Mit der Erhöhung auf 30 € für Kurzstreckenflüge innerhalb von 350 km Radius setzt Österreich europaweite Maßstäbe und bringt den Stein ins Rollen gegen Preisdumping im Flugverkehr. Darüber hinaus bringt die Erhöhung der Ticketabgabe mehr Kostenwahrheit, die dringend geboten ist“, verdeutlicht Weratschnig den Beschluss im heutigen Plenum des Nationalrates. 

„Die grüne Regierungsbeteiligung stellt dem Luftverkehr klare Klimabedingungen. Die Pariser Klimaziele gelten für alle Verkehrssektoren und Österreich hat im Verkehrssektor Aufholbedarf. Zug statt Flug ist die Devise“, proklamiert Weratschnig und meint damit den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, um gute Alternativen für Kurzstrecken bereit zu stellen. „Dabei gehören die Ausweitung der Nachtzugangebote und eine Nachschärfung der Tagesrandverbindungen zu den obersten Aufgaben. Ein besseres Angebot auf der Schiene ist der treffsicherste Anreiz, um solchen unnötigen Flugverkehr zu vermeiden“, so Weratschnig. 

Eine der großen Herausforderungen in diesem Bereich sind Fragen im europarechtlichen Kontext. „Wenn es nach uns geht, könnten wir morgen europaweit die Kerosinsteuer umsetzen, damit endlich faire Bedingungen im Preiswettbewerb zwischen Bahn- und Luftverkehr herrschen“, sagt Weratschnig.

 

Mit Erhöhung der Flugticketabgabe wurde wesentlicher Meilenstein gesetzt​​