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am 15. Jänner

PV-Förderungen vervielfacht

Lukas Hammer - Neuerungen und riesiges Budget für PV-Förderaktion des Klima- und Energiefonds in Kombination mit Investitionsprämie ist einmalige Chance

Die neue Förderaktion des Klima- und Energiefonds für Photovoltaik enthält einige wichtige Neuerungen. So gibt es etwa die Förderungen ab jetzt auch für größere Anlagen. Besonders wichtig ist, dass es endlich genug Fördergeld gibt und die Förderaktion erstmal auf zwei Jahre bis Ende 2022 ausgelegt ist. Damit gibt es Planungssicherheit für Privatpersonen und Unternehmen, die in eine PV-Anlage investieren wollen.

Es stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung und sobald die Mittel ausgeschöpft wurden, sind zusätzlich 40 Millionen Euro vorgesehen. Das entspricht für das heurige Jahr einer Verzehnfachung der Fördermittel im Vergleich zu 2019 und garantiert die Finanzierung von Projekten schon bevor das neue EAG in Kraft tritt.

Bisher waren Investförderungen des Klima- und Energiefonds auf Kleinanlagen bis zu 5 kW beschränkt. Ab nun werden Photovoltaikanlagen bis 50kW gefördert. Zusätzlich wird auch die Kleinanlagengrenze von 5 auf 10 kW angehoben, wodurch auch größere Aufdach-Anlagen vom erhöhten Fördersatz für Kleinanlagen von 250 Euro pro kW profitieren. Bis Ende Februar gibt es zusätzlich ein einmaliges Angebot für alle Betriebe, denn die Förderung ist mit der Investitionsprämie des Bundes kombinierbar. Das heißt, dass man etwa für eine 50 kW-Anlage 150 Euro pro kW bekommt, also in Summe 7.500 Euro an Förderung. Zusätzlich werden 14 Prozent der gesamten Investitionssumme vom Bund gefördert. Die Kombination der neuen Förderungen mit der Investitionsprämie ist eine noch nie dagewesene Gelegenheit für alle Unternehmen, die bis Ende Februar in eine PV-Anlage investieren. Günstiger wird es wohl nie wieder.

Die neue Förderaktion des Klima- und Energiefonds ist eine wesentliche Verbesserung und ein wichtiger Schritt auf dem Weg in Richtung 100 Prozent Ökostrom im Jahr 2030. Sie ist auch ein wichtiger Impuls für all jene, die schon vor dem Inkrafttreten des neuen Erneuerbaren Ausbau-Gesetzes Projekte realisieren wollen. In Anspruch genommen werden können die Förderungen von Privatpersonen, Betrieben, Vereinen oder konfessionellen Institutionen.​