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am 22. Jänner

Österreich ist jüngstes Mitglied der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien

Martin Litschauer - Litschauer: Wichtiger Schritt in eine nachhaltige Energie-Zukunft

Im Rahmen der Generalversammlung der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) hielt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ihre erste Keynote und durfte Österreich als jüngstes Mitglied der IRENA feiern. Im Herbst letzten Jahres wurde der Beitritt im Parlament beschlossen und dieser wurde mit 1.1.2021 wirksam.

   „Ich freue mich, dass wir es unter der grünen Umweltministerin Leonore Gewessler nun endlich geschafft haben, vollwertiges Mitglied der IRENA zu sein. Hermann Scheer hat sich jahrelang für die Gründung der International Renewable Energy Agency eingesetzt, weil es eine eigene internationale Organisation braucht, die sich ganz klar für die Energiewende und den Ausbau Erneuerbarer Energieträger einsetzt und zwar ohne Kompromisse für fossile Energieträger. Bei mehreren Treffen mit EUROSOLAR AUSTRIA haben wir dies bereits 2004 besprochen und von Beginn an auch die Mitgliedschaft Österreichs gefordert. Die Klimakrise ist eine internationale Krise und diese muss auch international vernetzt gelöst werden. Das Bremsen durch internationale Organisationen, welche fossile Energieträger am Leben erhalten möchten, muss ein Ende haben und deshalb müssen wir unsere Kräfte auch international bündeln“, meint Martin Litschauer, Anti-Atom-Sprecher der Grünen.

   „Auch die Diskussion rund um die Atom-Energie als ‚Klimaretter‘ zeigt, dass hier immer noch versucht wird, an alten Strukturen festzuhalten. Die Atomstromproduktion ist weder CO2-neutral noch wirtschaftlich, auf jeden Fall ist sie das Risiko nicht wert. Deshalb muss so rasch wie möglich das Ziel einer Energieversorgung auf Basis von 100 Prozent Erneuerbarer Energie erreicht werden. Hermann Scheer hat einmal in Wien gesagt: ‚Wir haben keine Zeit mehr und müssen uns entscheiden. Wer nicht für Erneuerbare Energie ist, der ist gegen sie, denn jede Verzögerung bringt uns der Klimakatastrophe näher.' Er hat es schon damals erkannt“, erinnert Martin Litschauer.
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