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am 29. Februar 2016

Nach Klimagipfel: Grüne Anträge zu Ökostrom und Dekarbonisierung

- Damit Bewegung in die starre Haltung der Bundesregierung beim Klimaschutz kommt, bringen wir Grüne zwei Anträge im Wirtschaftsausschuss ein.

„Die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderregime müssen den neuen Zielen so rasch wie möglich angepasst werden. Bis 2030 ist nicht mehr viel Zeit!“
Christiane Brunner

"Bewegung statt Blockadehaltung"

Zweieinhalb Monat sind seit dem Klimagipfel im Dezember 2015 bereits vergangen, und "von der Bundesregierung ist bisher noch keine Initiative zur Umsetzung vom Paris Agreement in Österreich erkennbar. Die Regierung befindet sich in Blockadehaltung", sagt unsere Umweltsprecherin Christiane Brunner. Wir Grüne wollen mit zwei Anträgen im Wirtschaftsausschuss am 2. März wieder Bewegung in die Debatte bringen.

Die Grünen Klima-Anträge:

1. Dekarbonisierung:

Bis zum Jahr 2050 soll das Ziel von null fossilen Emissionen erreicht werden. "Im Lichte der Beschlüsse der Klimakonferenz von Paris ist die bisherige Strategie, die nur den Zeitraum bis 2030 betrachtet, keine angemessene Antwort auf die Herausforderung", sagt Brunner.

2. Ökostrom:

Ziel ist eine hundertprozentige Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030. Das hat Bundeskanzler Werner Faymann in seiner Plenarrede vor dem UN-Klimagipfel am 30. November 2015 für Österreich bereits angekündigt. Das wäre ein erster wichtiger Schritt zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens.