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am 23. Dezember 2020

Hammer: PV-Förderaktion des Klimafonds startet heute mit riesigem Budget

Lukas Hammer - Einmalige Chance durch Kombination mit Investitionsprämie und Erweiterung der Förderung auf größere Anlagen. Planungssicherheit bis Ende 2022

"Die neue Förderaktion des Klima- und Energiefonds für Photovoltaik enthält einige wichtige Neuerungen. So gibt es etwa die Förderungen ab jetzt auch für größere Anlagen", freut sich der Klima- und Energiesprecher der Grünen, Lukas Hammer, über die heute startende Photovoltaik-Förderung des Klima- und Energiefonds und ergänzt: "Besonders wichtig ist, dass es endlich genug Fördergeld gibt und die Förderaktion erstmal auf zwei Jahre bis Ende 2022 ausgelegt ist. Damit gibt es Planungssicherheit für Privatpersonen und Unternehmen, die in eine PV-Anlage investieren wollen."

Ab sofort stehen 20 Millionen Euro zur Verfügung (also noch 2020). Kommendes Jahr sind – sobald die Mittel ausgeschöpft sind - zusätzlich 40 Millionen Euro vorgesehen. "Das ist für nächstes Jahr eine Verzehnfachung der Fördermittel im Vergleich zu 2019", freut sich Hammer.

Bisher waren Investförderungen des Klima- und Energiefonds auf Kleinanlagen bis zu 5 kW beschränkt. Ab heute werden Photovoltaikanlagen bis 50kW gefördert. Zusätzlich wird auch die Kleinanlagengrenze von 5 auf 10 kW angehoben, wodurch auch größere Aufdach-Anlagen vom erhöhten Fördersatz für Kleinanlagen von 250 Euro pro kW profitieren. Bis Ende Februar gibt es zusätzlich ein einmaliges Angebot für alle Betriebe – so ist die Förderung mit der Investitionsprämie des Bundes kombinierbar. Das heißt, dass man etwa für eine 50 kW-Anlage 150 Euro pro kW bekommt, also in Summe 7.500 Euro an Förderung. Zusätzlich werden 14 Prozent der gesamten Investitionssumme vom Bund gefördert. "Die Kombination der neuen Förderungen mit der Investitionsprämie ist eine noch nie dagewesene Gelegenheit für alle Unternehmen, die bis Ende Februar in eine PV-Anlage investieren. Günstiger wird es wohl nie wieder", sagt Hammer.

"Die neue Förderaktion des Klima- und Energiefonds ist eine wesentliche Verbesserung und ein wichtiger Schritt auf dem Weg in Richtung 100 Prozent Ökostrom im Jahr 2030. Sie ist auch ein wichtiger Impuls für all jene, die schon vor dem Inkrafttreten des neuen Erneuerbaren Ausbau-Gesetzes Projekte realisieren wollen", sagt Hammer. In Anspruch genommen werden können die Förderungen von Privatpersonen, Betrieben, Vereinen oder konfessionellen Institutionen.