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am 6. September

Hammer: Forderung des Wirtschaftsbundes ist Angriff auf Zivilgesellschaft

Lukas Hammer - Zivilgesellschaft fördern und nicht drangsalieren

 Der Grüne Sprecher für Klimaschutz und Energie, Lukas Hammer, erteilt der heute geäußerten Forderung des Wirtschaftsbundes, NGOs sollen ihre Spenden offenlegen, eine klare Absage: „Zivilgesellschaftliche Organisationen leisten einen wichtigen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt und unseres Zusammenlebens. Der Wirtschaftsbund will engagierte Menschen einschüchtern und sie davon abhalten, die Arbeit von NGOs mit einer Spende zu unterstützen. Das wird es mit uns keinesfalls geben.“

   „Heute betrifft es Menschen die Umwelt-NGOs spenden, weil sie die Umwelt schützen wollen. Morgen Menschen, die an die Diakonie oder die Caritas spenden, weil sie Obdachlose oder Geflüchtete unterstützen wollen. Und übermorgen dann diejenigen, die Tierschutzorganisationen wie Vier Pfoten unterstützen, weil sie notleidenden Tieren helfen wollen“, sagt Hammer.

   „Statt mit Angriffen auf NGOs von ihrer eigenen Blockadehaltung im Klimaschutz abzulenken, sollte sich der Wirtschaftsbund darauf fokussieren, wie er und seine Funktionäre selbst mit Kammerbeiträgen umgehen“, sagt Hammer und verweist auf einen aktuellen Kontrollbericht der Österreichischen Wirtschaftskammer: „Im Gegensatz zu den vielen Menschen, die freiwillig Geld an zivilgesellschaftliche Organisationen spenden, können sich Unternehmerinnen und Unternehmer nicht aussuchen, ob sie ihre Kammerbeiträge bezahlen, um damit Golf-und Jachtmitgliedschaften zu finanzieren.“