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am 7. Oktober 2020

Prammer: Verlängerung des NPO-Fonds ist wichtiger Impuls für Comeback des Vereinssports

Agnes Sirkka Prammer - Grüne rufen Vereine auf, weiter von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen

„Die österreichischen Vereine, darunter viele tausende Sportvereine, sind die Basis des gesellschaftlichen Lebens in Österreich. Dieses rege Leben hat wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie deutliche Einschränkungen hinnehmen müssen. Umso wichtiger war daher die Einrichtung eines NPO-Fonds, der unter anderem auch den Sportvereinen in dieser schwierigen Situation unter die Arme greift. Ich begrüße es, dass diese wesentliche Unterstützung nun in die Verlängerung geht. Sie ist ein wichtiger Impuls für das Comeback des Vereinssports“, sagt die Sportsprecherin der Grünen, Agnes-Sirkka Prammer, zur heutigen Ankündigung des Vizekanzlers, die entsprechenden Coronahilfen vorläufig bis Ende des Jahres weiter laufen zu lassen. Die Unterstützung sei unkompliziert zu beantragen und würde auch schnell ausbezahlt. Damit habe dieser Fonds in den vergangenen Monaten für viele Vereine einen wertvollen Beitrag zum Weiterbestehen geleistet. Über 2700 Sportvereine hätten bisher eine Unterstützungszusage in einer Höhe von insgesamt 31,5 Millionen Euro erhalten. „Ich kann nur alle dazu aufrufen, weiter von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen“, sagt Prammer.

   „In so vielen Vereinen haben unzählige Menschen in dieser schwierigen Zeit mit ganz viel Engagement die Sportausübung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene möglich gemacht, indem sie mit viel Kreativität und Knowhow Präventionskonzepte für ihre jeweiligen Sportarten ausgearbeitet und umgesetzt haben. Durch Einnahmenausfälle und erhöhte Kosten stoßen sie aber finanziell an die Grenzen der Überlebensfähigkeit. Wir betrachten die finanzielle Unterstützung nicht nur als Zeichen der Wertschätzung gegenüber den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, sondern sehen es als unsere Verpflichtung, die Fortführung dieser für die Gesellschaft so wichtigen Vereinsarbeit abzusichern“, meint Prammer