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am 17. März

Neßler/Koza: Mit den Erleichterungen bei Kurzarbeit Kündigungen verhindern

Markus Koza, Barbara Neßler - Übernahme von Sozialversicherungsbeiträgen ab ersten Monat wichtiger Beitrag für Sicherung von Einkommen und Beschäftigung

„Die Corona-Kurzarbeitsregelung hat eine weitere, deutliche Erleichterung für die Betriebe gebracht und wird einen zentralen Beitrag dabei leisten, Einkommen und Beschäftigung auch in der Krise zu sichern. Das nutzt den Arbeitnehmer*innen, deren Existenz und Löhne gesichert sind und den Betrieben, die ihre Mitarbeiter*innen halten und nach der Krise wieder voll durchstarten können“, freut sich Markus Koza, Sozial- und Arbeitssprecher der Grünen. Die neue Regelung sieht vor, dass die Dienstgeberbeiträge zur Sozialversicherung bereits ab dem ersten Monat der Kurzarbeit vom AMS übernommen werden. „Das hilft vor allem jenen Betrieben weiter, die von Krise und Regierungsmaßnahmen besonders stark betroffen sind und nicht wissen, wie sie ihre Beschäftigten zahlen sollen," erläutert Koza.

„Wenn unerwartete Situationen eintreten, wie etwa der Coronavirus, der bestimme Branchen besonders hart trifft, dann muss die Politik reagieren. Vor allem im Tourismus und in der Gastronomie können die Mitarbeiter*innen durch die schnelle Erleichterung bei der Kurzarbeit gehalten werden. Die Existenzgrundlage der Betroffenen bleibt so gesichert“, ergänzt die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler.

Mit der neuen Kurzarbeitsregelung – Reduktion der Arbeitszeit auf bis zu null Prozent, auch über längere Zeiträume, beschleunigtes Verfahren und jetzt auch noch volle Übernahme der Dienstgeberbeiträge – wurde ein Rahmen geschaffen, um Kündigungen weitgehend verhindern zu können. „Nun sind die Unternehmen aufgerufen, die Kurzarbeit auch entsprechend zu nutzen, einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern und Arbeitsplätze für die Zeit nach Corona zu sichern“, meint Koza.