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am 11. Jänner

Maurer/Koza: Kocher als Arbeitsminister ist sehr gute Entscheidung

Markus Koza, Sigi Maurer - IHS-Direktor ist Bekenntnis zu konstruktiver und sachorientierter Arbeitsmarktpolitik

„Die Bestellung von Martin Kocher als neuen Arbeitsminister ist eine sehr gute Entscheidung", freut sich Sigi Maurer, Klubobfrau der Grünen im Parlament. "Mit dem IHS-Direktor wird ein ausgewiesener Wirtschaftsexperte diese wichtigen Agenden in einer äußerst herausfordernden Situation übernehmen. Die kommenden Monate und Jahre werden gerade was den Arbeitsmarkt betrifft sicher nicht einfach sein. Umso erfreulicher ist es, dass Martin Kocher die Erfahrungen aus seinen zahlreichen Funktionen dafür einsetzen wird, die durch Corona verschuldete Arbeitsmarktkrise zu überwinden und gemeinsam in der Regierung für ein erfolgreiches Comeback am Arbeitsmarkt zu sorgen“, meint Maurer. 

Markus Koza, Sozialsprecher der Grünen, ergänzt: "Ich freue mich, dass damit trotz aller wirtschafts-, sozial- und arbeitsmarktpolitischen Unterschiede zwischen den Regierungsparteien ein klares Bekenntnis für eine kooperative, konstruktive und sachorientierte Arbeitsmarktpolitik gesetzt wird.“ 

Mit den nun beginnenden Impfungen rücke eine Überwindung der Gesundheitskrise und damit eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage nun in immer nähere Zukunft. Damit könne man nun mit dem neuen Minister gemeinsam daran gehen, über Förderung neuer Beschäftigung und verstärkte Ausbildung und Qualifikation einerseits neue Jobs zu schaffen und andererseits effektiv den Strukturwandel zu bewältigen. Investitionen in Soziales, Gesundheit, ökologische Infrastruktur, aber auch die Inklusion bisher von der Arbeitsmarktpolitik zu wenig beachteter Gruppen, werde dabei eine große Bedeutung zukommen, meint Koza.  

Der neue Minister hat in seiner bisherigen Tätigkeit gezeigt, dass er an Problemlösungen interessiert und dabei nicht auf Parteipolitik und Ideologie fixiert ist. „Die Politik steht vor der Aufgabe, möglichst schnell möglichst viele Menschen in sinnvolle und nachhaltige Beschäftigung zu bringen und die Konjunktur durch Stärkung der Kaufkraft zu fördern“, sagt Maurer und ergänzt: "Es ist von großem Vorteil, wenn ein parteiübergreifend agierender Experte die Koordinierungsfunktion für diese Aufgabe übernimmt." 

Der neue Minister Kocher kann dabei auf ein Klima der Zusammenarbeit aufbauen, das auch die nun scheidende Ministerin Aschbacher unter den schweren Bedingungen der Gesundheitskrise geprägt hat. Koza begrüßt das heute geäußerte Bekenntnis des neuen Arbeitsministers auf eine Zusammenarbeit mit Sozialpartnern und Stakeholdern im Bereich der Arbeitsmarktpolitik. „Es wird diese breite Expertise und Kooperation brauchen, um aus dieser schwerwiegenden Beschäftigungskrise zu kommen. Nicht zuletzt das Erfolgsmodell der Corona-Kurzarbeit zeugt von der Lösungskompetenz der Sozialpartner, auf die auch in der Überwindung der Krise und nicht verzichtet werden sollte, um den notwendigen Strukturwandel ökonomisch und sozial gerecht zu gestalten.“ 

„Niemand hat sich diese Gesundheitskrise und die daraus resultierende Wirtschaftskrise gewünscht oder sie vorhergesehen. Nun geht es darum bestmöglich zu verhindern, dass aus der Gesundheitskrise eine tiefgreifende soziale Krise wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Arbeitsminister und wünschen ihm für diese herausfordernde Aufgabe alles Gute“, sagen Maurer und Koza abschließend.