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am 20. Jänner

Koza: „Erhöhte Notstandshilfe bringt auch weiterhin bessere soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit“

Markus Koza - Notstandshilfe hat sich gerade in Corona-Krise als wichtiger ‚automatischer Stabilisator‘ bewährt

Die Notstandshilfe wird auch die nächsten drei Monate – von Jänner bis März – auf Arbeitslosendgeld-Niveau erhöht. „Das bringt den Betroffenen eine um acht bis neun Prozent höhere Notstandshilfe – eine wichtige Maßnahme zur besseren sozialen Absicherung all jener, die nicht zuletzt in Folge der Corona-Krise arbeitslos geworden sind oder keine Chance haben, wieder rasch einen Arbeitsplatz zu finden“, sagt der Sozialsprecher der Grünen, Markus Koza. Besonders bei jenen Menschen, die über längere Dauer hinweg von Arbeitslosigkeit betroffen sind, läge die Armutsgefährdung mit 46 Prozent besonders hoch. „Die Anhebung der Notstandshilfe ist daher eine besonders wirkungsvolle Maßnahme zur Eindämmung von Armut“, erklärt Koza. 

Überhaupt,  betont der Sozialsprecher der Grünen, habe sich die Notstandshilfe als ‚automatischer Stabilisator‘ in der Krise besonders bewährt. „Arbeitslosengeld und Notstandshilfe helfen in Zeiten der Krise, Phasen der Arbeitslosigkeit zu überbrücken. Nicht zuletzt die im Vergleich zu Sozialhilfe und Mindestsicherung deutlich einfachere, raschere und unbürokratischere Beantragung macht die Notstandshilfe zu einem unverzichtbaren Instrument zur Absicherung gegen Armut bei länger dauernder Arbeitslosigkeit“, meint Koza. 

Koza abschließend: „Bislang konnte verhindert werden, dass aus einer Gesundheitskrise eine tiefe soziale Krise geworden ist. In den nächsten Monaten wird zentrale Aufgabe der Politik sein müssen, alles zu tun, um nachhaltig Beschäftigung zu schaffen. Weil Armut sowie Arbeits- und Perspektivenlosigkeit können und dürfen wir uns nicht leisten“.