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am 5. Mai

Koza: Aktion Sprungbrett verhilft 50.000 Menschen zu Job, Chancen und besserem Leben

Markus Koza - Wir geben Menschen neue Chancen, Betrieben eine Starthilfe und der Gesellschaft neue Ideen zur Bewältigung von Klimakrise und Strukturwandel

"Menschen, die sich abgehängt fühlen und von Ausgrenzungs- und Armutsgefährdung betroffen sind, wieder Perspektiven auf Einkommen, Chancen und gute Arbeit geben. Das ist das Ziel von Sprungbrett“, sagt Markus Koza, Sozialsprecher der Grünen. „Mit Beratung, Betreuung, Begleitung und der Übernahme eines Teils der Kosten im ersten Beschäftigungsjahr, helfen wir 50.000 Menschen, die in der Vergangenheit nicht ausreichend unterstützt wurden sowie Betrieben, die nach Ende der Gesundheitskrise neu durchstarten. Das ist genau die Arbeitsmarktpolitik, die es jetzt braucht.“ 

Von der Aktion Sprungbrett profitieren jene Menschen, die zum Beispiel auf Grund ihres Alters, gesundheitlicher Probleme, einer Behinderung oder ähnlicher Vermittlungshemmnisse in den letzten Jahren wenig Chancen am Arbeitsmarkt hatten. Für sie werden zusätzliche Jobs und Einstiegshilfen geschaffen. „Die Lohnsubvention gibt es für alle Betriebe, die langzeitarbeitslose Menschen einstellen, also etwa auch für gemeinnützige Organisationen – etwa im Sozial-, Kultur- oder Bildungsbereich - oder kommunalen Einrichtungen“, freut sich Koza und ergänzt: „Es braucht die Wirtschaft in ihrer ganzen Breite – den privaten wie auch den gemeinnützigen und öffentlichen Sektor – um Beschäftigung und Perspektiven zu schaffen und Langzeitarbeitslosigkeit nachhaltig zu senken.“ 

Menschen, deren Problemlagen zu lange vernachlässigt wurden, wieder gezielt zu unterstützen, hilft nicht nur Betroffenen und Betrieben, sondern der Gesellschaft als Ganzes: „Wer wieder eigenes Geld verdienen kann, hat nicht nur ein besseres Leben, sondern stärkt auch Nachfrage und Konsum und auf diesem Umweg auch wieder Beschäftigung. Auf diese Weise kommen die eingesetzten Geldmittel wieder als Beiträge zur Kranken- und Pensionsversicherung und als Steuern in die Kassen des Bundes und der Länder zurück.“ 

Die Aktion Sprungbrett ist auch eine Chance zur Bewältigung des vor uns liegenden Strukturwandels in der Wirtschaf. „Betriebe haben mit der Lohnsubvention die Möglichkeit, neue zusätzliche Jobs im Bereich Klimaschutz oder im Sozialbereich zu schaffen und ihr Angebot auszubauen. Gerade in diesen Bereichen bestehen nachhaltige Beschäftigungsperspektiven,“ sagt Koza.