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am 25. Juni

Disoski/Bürstmayr: Angriff auf Kundgebung zeigt tief verwurzelten Frauenhass der rechtsextremen Szene

Meri Disoski, Georg Bürstmayr - „Graue Wölfe“ griffen Kundgebung der kurdischen Frauenplattform in Favoriten an

​„Der Angriff auf die Kundgebung der kurdischen Frauenplattform zeigt einmal mehr den tief verwurzelten Frauenhass rechtsextremer Gruppen, wie es die Grauen Wölfe sind“, verurteilt die Grüne Frauensprecherin Meri Disoski den Übergriff auf die gestrige Kundgebung kurdischer Frauen in Favoriten mit Nachdruck. „Dass abseits davon völlig offen der rechtsextreme Wolfsgruß gezeigt wurde unterstreicht, welcher Couleur die Angreifer angehören.“

„Der gestrige Vorfall hat einmal mehr untermauert, dass Frauenhass Rechtsextremer zu offener Gewalt gegen Frauen, gegen politisch engagierte Frauen führt“, so Disoski. Vorgestern wurden drei kurdische Frauenaktivist*innen durch türkische Drohnen ermordet, vor einigen Monaten die kurdische Politikerin Hevrin Khalef von türkeitreuen Milizen gefoltert, vergewaltigt und ermordet. Aus Protest gegen diese Gewalt und aus Solidarität hatten gestern auch in Wien mehrere Frauenorganisationen protestiert, die Medienberichten zufolge daraufhin von den ,Grauen Wölfen‘ angegriffen wurden. „Frauenhass und Faschismus bleiben Frauenhass und Faschismus. Egal, aus welcher Ecke sie kommen“, so Disoski, deren „volle Solidarität den protestierenden Frauen“ gilt.

Gewalttätige Übergriffe auf Teilnehmer*innen einer Kundgebung darf es in einer Demokratie nicht geben. Aufgabe der Politik und der Exekutive ist es, die Versammlungsfreiheit und damit auch die Sicherheit der Teilnehmenden zu schützen“, unterstreicht auch Georg Bürstmayr, Sicherheitssprecher der Grünen im Nationalrat.

Wir Grüne bleiben dabei: Frauenhass und Gewalt gegen Frauen sind zu bekämpfen, egal in welcher Form sie auftreten“, so Disoski und Bürstmayr abschließend.​