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am 26. Juni

Ernst-Dziedzic zum Internationalen Tag gegen Folter

Ewa Ernst-Dziedzic -

„Jemandem Qualen zuzufügen ist das Verabscheuungswürdigste und Grausamste, was ein Mensch einem anderen antun kann. Es ist zugleich die brutalste Art und Weise, jemanden seiner Würde zu berauben“, sagt die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Ewa Ernst-Dziedzic, anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen die Folter.

Obwohl die Anwendung der Folter heute weltweit verboten sei, sei sie dennoch weltweit verbreitet, so die Vizeklubchefin weiter: „Dass es trotz zahlreicher internationaler Rechtsakte dagegen nach wie vor in den meisten Ländern der Erde eine staatlich sanktionierte Marter gebe, sei ein zivilisatorisches Armutszeugnis der Menschheit. Es ist daher einer der im Regierungsprogramm vereinbarten Schwerpunkte der österreichischen Außenpolitik, sich international gegen die Folter, aber auch die Todesstrafe einzusetzen. Das Verbot der Folter ist ein absolutes Menschenrecht und gilt ohne Ausnahme. Die Geschichte zeigt: wo dieses Tabu gebrochen wird, wird diese Barbarei schnell wieder zur Regel. Die Folgen sind ebenso gravierend wie umfassend, denn Folter bricht nicht nur das einzelne Opfer, sie lässt eine ganze Gesellschaft auseinanderbrechen.“​