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am 27. August

Ernst-Dziedzic ad Afghanistan: Schlimmste Befürchtungen sind eingetreten

Ewa Ernst-Dziedzic - Afghanistan braucht dringend humanitäre Unterstützung durch die UNO

„Die Entwicklungen in Kabul sind erschütternd, die Lage ist dramatisch. Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Hinterbliebenen, aber auch bei all ihren Familien und im Ausland lebenden Menschen, die in diesen Stunden um ihre Freund*innen und Angehörige in Afghanistan bangen“, sagt Ewa Ernst-Dziedzic, außenpolitische Sprecherin der Grünen, nach den Anschlägen, bei denen laut Angaben der Taliban aktuell über 50 Tote und über 120 Verletze gemeldet werden.

„Menschen, die versuchten haben, ihr Leben durch eine Flucht zum Flughafen zu retten oder durch Zufall in der Nähe waren, sind zu Tode gekommen. Heimtückisch ermordet von Terroristen, deren Ziel es ist, größtmögliches Leid herbeizuführen. Auch wenn im Moment noch vieles unklar ist, müssen wir weiterhin alles daransetzen, dass auch nach dem Ende der Evakuierungsflüge den Menschen geholfen wird, die dringend Schutz benötigen“, so Ernst-Dziedzic. Für sie müssen die Bemühungen weitergehen, gerade jetzt vor allem die Fluchtwege aus Afghanistan offen zu halten. Die Europäische Union und seine Mitgliedsstaaten sind gefordert, nicht nur selbst rasch ein humanitäres Aufnahmeprogramm zu starten, sondern auch ihren diplomatischen Druck geltend zu machen, um die Nachbarstaaten Afghanistans dazu zu bewegen, die Grenzen für Flüchtende nicht zu schließen. „In dieser tragischen Situation ist es unsere Verpflichtung alles zu tun, um die Menschen Vorort nicht der Brutalität der Terrorgruppen zu überlassen. Gerade angesichts der verheerenden Entwicklungen darf Europa nicht in Ohnmacht verfallen“.