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am 8. März

Ernst-Dziedzic begrüßt LGBTIQ-Resolution des Europäischen Parlaments

Ewa Ernst-Dziedzic - Grüne rufen zur Social-Media-Aktion mit auf

„Ich begrüße es, dass das Europäische Parlament einen bunten Kontrapunkt zu der düsteren Diskriminierungspolitik in Polen setzen will“, sagt die LGBTIQ-Sprecherin der Grünen, Ewa Ernst-Dziedzic, zu einer bevorstehenden Resolution des Legislativorgans, welche die EU zur “LGBTIQ Freedom Zone” erklären will. Eine fraktionsübergreifende Initiative will damit auf den zweiten Jahrestag der Verabschiedung der ersten polnischen “LGBTIQ-Ideologie freien Resolution“ aufmerksam machen. Bis Jänner 2020 wurden in Polen etwa 80 solcher Erklärungen abgegeben, darunter auch von vier Woiwodschaften im Südosten und im Zentrum des Landes: Kleinpolen, Karpatenvorland, Heiligkreuz und Lublin.

„Diese Initiative ist eine Solidaritätsbekundung an alle LGBTIQ-Personen, Organisationen und Aktivist*innen, um zu zeigen, dass das Europäische Parlament an ihrer Seite steht und für ihre Rechte kämpft. Es ist auch ein deutliches Zeichen an Politiker*innen, Regierungen und Entscheidungsträger*innen, dass die Diffamierung gegen LGBTIQ-Personen in keiner Weise mit den Grundsätzen einer offenen und freien Gesellschaft vereinbar ist“, sagt Ernst-Dziedzic.

Um diese Erklärung gebührend zu feiern, will die LGBTI Intergroup die Regenbogenfahne quer durch Europa wehen zu lassen. Sie ruft dazu auf, zwischen 8. und 10. März Fotos oder Videos mit der Regenbogenfahne an bekannten Orten eines jeweiligen Landes auf Facebook, Twitter und Instagram zu posten.

Themenbild LGBTIQ Freedom Zone