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am 19. Oktober

Blimlinger über den Tod von Heike Curtze tief bestürzt

Eva Blimlinger - Die Kunst- und Kultursprecherin der Grünen trauert um Heike Curtze, eine der bedeutendsten österreichischen Galeristinnen

Heike Curtze war schlichtweg die österreichische Galeristin der zweiten Republik. Seit den 1970er Jahren war sie eine jener Protagonistinnen, denen es gelungen ist, österreichische Kunst vor allem in Sammlungen und Museen zu positionieren. Dazu zählen vor allem Arnulf Rainer, Günther Brus, Hermann Nitsch, Christian Ludwig Attersee und Kurt Kocherscheidt Curtzes. Sie war es, die den Wiener Aktionismus international verankert hat. „Ohne sie hätte Österreich in der Welt der Kunst wenig Bedeutung. Sie war es, die vielen Künstlerinnen und Künstlern dazu verholfen hat, international Karriere zu machen und eine Präsenz am Kunstmarkt zu haben“, würdigt die Kunst- und Kultursprecherin der Grünen Eva Blimlinger, die Galeristin und Kunstkennerin Heike Cirtze.

Ihr Engagement galt aber auch und vor allem jungen Künstlerinnen und Künstlern, die es zu entdecken galt. „Sie war immer für die Künstlerinnen und Künstler, die sie vertreten hat da, war immer ansprechbar und mit großer Freundschaft und Zuneigung unterstützte sie dort, wo es für die Kunst notwendig war“, sagt Blimlinger resümierend.

Ihr Tod ist für die Kunst in Österreich - aber nicht nur hier - ein großer Verlust. Sie wird fehlen und wir müssen ihr Andenken würdigen und bewahren. Unser Beileid gilt ihrem Partner Bernd Jeschek, ihrer Familie, ihren Freundinnen und Freunden und den Künstlerinnen und Künstlern.