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am 8. Juli

Blimlinger weist die menschenverachtende und NS-Rhetorik der FPÖ aufs Schärfste zurück

Eva Blimlinger - Die Grünen fordern eine öffentliche Entschuldigung

Die Empfehlung des FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz seine Partei als „Unkrautbekämpfungsmittel“ gegen Zuwanderung zu wählen, zeigt wieder einmal das rechte Gedankengut der Partei. „Diese Aussagen sind menschenverachtend und stehen in der Tradition einer nationalsozialistischen Rhetorik und Politik, die auf das Schärftse zurückzuweisen ist“, kritisiert Eva Blimlinger, Historikerin und Kultursprecherin der Grünen diese Aussage. „Selbstverständlich haben Personen wie Schnedlitz bei solchen Aussagen sofort zurückzutreten, Menschen mit Unkraut zu vergleichen steht in der Tradition der Nationalsozialisten – und diese Rhetorik und Politik führte zur Massenvernichtung“, so Blimlinger. 

Immer noch steht die FPÖ mit diesen Aussagen in einer Tradition, die im demokratischen Österreich keinen Platz haben sollte, aber leider immer noch insbesondere in Wahlkämpfen zu tage tritt. „Zahlreiche Schulungen, Aus- und Weiterbildungen werden veranstaltet um Rassismus und Antisemitismus entgegenzutreten – an denen sollte Schnedlitz und seine Kollegen teilnehmen – vielleicht hilft Bildung.“ empfiehlt Blimlinger der FPÖ.