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am 20. Jänner

Blimlinger dankt Anschober und der Israelitischen Kultusgemeinde für Impfaktion für Holocaust-Überlebende

Eva Blimlinger - Dank Koordination durch IKG hat der Gesundheitsminister dafür gesorgt, dass es diese spezielle COVID-Impfaktion geben wird

Nur wenige Tage vor dem Holocaust-Gedenktag am 27. Jänner 2021 konnte von Seiten des Gesundheitsministeriums sicher gestellt werden, dass Holocaustüberlebende aus ganz Österreich bereits in den nächsten Tagen geimpft werden können. Viele der rund 500 Personen sind hochbetagt. Aber auch jüngere Personen, die in Konzentrationslagern oder in der Emigration geboren worden sind, können durch dieses zur Verfügung gestellte Kontingent nun geimpft werden. „Es freut mich, dass die Israelitische Kultusgemeinde hier ein besonderes Augenmerk auf die Überlebenden gerichtet hat und es mit Unterstützung Vieler im Ministerium und der Medizinischen Universität Wien geschafft hat, hier eine eigene Impfaktion zu starten“, freut sich Eva Blimlinger, Historikerin und gedenkpolitische Sprecherin der Grünen, über diese besondere Aktion rund um den Holocaust-Gedenktag. „Diese Impfaktion ist praktisches und sinnvolles Gedenken.“

   Die IKG hat in den vergangenen zwei Wochen alle in Betracht kommenden Personen kontaktiert, nachgefragt, ob eine Impfung gewünscht ist und gebeten, allfällige medizinische Abklärungen zu treffen. Nachdem bereits im Maimonides Alters- und Pflegeheim der Kultusgemeinde Impfungen stattgefunden haben, können nun weitere Überlebende des Holocaust geimpft werden. „Es würde mich freuen, wenn auch andere Organisationen dem Beispiel der IKG folgen und Impfaktionen für Überlebende des nationalsozialistischen Terrors organisieren, sei es der KZ-Verband, sei es das Roma Dokumentations-und Informationszentrum. Ich bin mir sicher, die Kultusgemeinde und das Gesundheitsministerium würden diesem Vorhaben positiv gegenüber stehen und die Planung unterstützen“, regt Blimlinger eine umfassende Aktion an.