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am 30. März

Voglauer: Herkunftskennzeichnung ist auch in der Gastronomie schaffbar

Olga Voglauer - Österreich kann mit Herkunftskennzeichnung zu Vorzeigeland in der EU werden

„Bio Wirte zeigen vor, wie es geht. Eine Herkunftskennzeichnung ist auch in der Gastronomie problemlos schaffbar und bietet Kund*innen einen entscheidenden Vorteil: die nötige Transparenz“, begrüßt die Landwirtschaftssprecherin der Grünen, Olga Voglauer, die Forderungen einer Vereinigung von Biowirten, -bauern und -kaufleuten für eine Lebensmittelkennzeichnung unter Einbeziehung der Gastronomie. Die Bio-Interessensvertretung ließ Gesundheitsminister Rudolf Anschober heute Umsetzungsvorschläge zukommen. Demnach müsse die Gastronomie als Bestandteil der Gemeinschaftsverpflegung bei der Herkunftskennzeichnung mitberücksichtigt werden.

   Geht es nach den Grünen, könnten künftig neben der Herkunft auch die Haltungsbedingungen transparent ausgewiesen werden. „So können Konsument*innen beim Tierwohl direkt mitentscheiden. Damit wäre eine weitere Forderung des Tierschutzvolksbegehrens umgesetzt,“ erklärt Voglauer.

   In der Diskussion sieht Voglauer vor allem auch die Möglichkeit für Österreich, sich als Vorzeigeland in der EU zu profilieren: „Wir können rund um die Herkunftskennzeichnung und die europäische Farm-to-Fork-Strategie Vorreiter in Europa werden und so aktiv Standards bei der Gestaltung einer europaweiten Kennzeichnung von Lebensmitteln setzen.“​