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am 31. Mai

Schallmeiner zum Weltnichtrauchertag: Unterstützung und Prävention haben Priorität

Ralph Schallmeiner -

Rund 170 000 Zigaretten hat er selbst "aktiv inhaliert", erzählt der Grüne Gesundheitssprecher Ralph Schallmeiner. Mit 14 Jahren hat er zum Rauchen begonnen, 24 Jahre lang war der Glimmstengel Teil seines Lebens. "Irgendwann fragt man sich, was man seinem Körper dann antut", meint der Abgeordnete, dem es schließlich gelang, die Sucht zu überwinden.

Der Weltnichtrauchertag, der jährlich am 31. Mai begangen wird, ist ihm seither ein besonderes Anliegen. "Rauchen schränkt die Lebensqualität auf vielfältige Art und Weise ein, erhöht die Risken für jede Menge schwere und schwerste Erkrankungen und ist teuer", sagt Schallmeiner. Heute rät er besonders zur Prävention. Die Zahlen rauchender Jugendlicher seien zwar rückläufig, aber noch immer deutlich zu hoch: Rund 20 Prozent der 15 bis 19-jährigen rauchen täglich, hier ist man europaweit im Spitzenfeld. 

Er selbst habe in jeder Hinsicht gewonnen, als er die Abhängigkeit überwand, so Schallmeiner. „Ziel aller Aktivitäten in Sachen Nichtraucher*innen-Schutz muss es sein, dafür zu sorgen, dass weniger Menschen zu rauchen beginnen und dass wir jenen, die aufhören wollen, helfen, ihre Sucht zu überwinden. Letzteres ist immer auch eine individuelle Sache, ein allgemeingültiges Rezept für alle Raucher*innen gibt es nicht, entsprechend müssen auch Programme zur Raucherentwöhnung individueller werden", betont Schallmeiner.​