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am 15. September

Schallmeiner zum Europäischen Prostatatag: Vorsorge konsequent betreiben

Ralph Schallmeiner -

Zum heutigen Europäischen Prostatatag am 15. September meldet sich der Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, zu Wort: "Prostatakrebs ist eine der häufigsten schweren Erkrankungen bei Männern. Jeder Fünfte ist im Laufe seines Lebens betroffen." Viele schwere Verläufe könnten durch eine Früherkennung abgewehrt oder gelindert werden. Ab dem 45. Lebensjahr werden Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. "Ein zentrales Anliegen von uns ist es, den Männern die Angst vor einer Vorsorgeuntersuchung zu nehmen und so gegebenenfalls die rasche Therapie zu ermöglichen", sagt Schallmeiner.

Der Europäische Prostatatag wurde 2005 von Urolog*innenverbänden ins Leben gerufen. In Österreich erkranken jährlich über 4.000 Männer, bei über 1.000 verläuft die Krankheit tödlich. Etwa drei von 100 Männern sterben an Prostatakrebs. Der anfängliche meist symptomlose Verlauf erschwert die Früherkennung. Häufig sind bereits Metastasen entstanden, wenn die Diagnose erfolgt.

"Wir müssen Männer zu den Vorsorgeuntersuchungen kriegen", stellt Schallmeiner klar. Dementsprechend sind bewusstseinsbildende Maßnahmen wie der Europäischen Prostatatag von großer Bedeutung. Mindestens ebenso wichtig sind, aus Sicht von Schallmeiner, Aktionswochen wie der im November anstehende „Movember“, in dem das leider immer noch sehr tabuisierte Thema Männergesundheit im Mittelpunkt stehen wird. „Hören wir endlich auf einem falschen Männlichkeitsbild in Fragen von Gesundheit und Vorsorge nachzueifern“, betont der Gesundheitssprecher der Grünen.