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am 26. Jänner

Schallmeiner/Neßler fordern Durchgreifen in Causa Ski-Cluster

Ralph Schallmeiner, Barbara Neßler - Zuständige lokale Behörden sind gefordert

„Wir bekommen mit, wie immer weniger Menschen im Land die Lockdown-Verordnung und Maßnahmen mittragen. Es ist hoch an der Zeit, dass nun endlich die zuständigen Behörden durchgreifen und die Möglichkeiten bis hin zur Untersagung vom Skibetrieb in den Regionen nutzen“, reagieren der Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, und die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler, auf die inzwischen täglichen Meldungen aus Skigebieten über nicht eingehaltene Corona-Regeln, Tourismus, den es nicht geben dürfte und sonstiges ständiges Umgehen der Lockdown-Verordnung. "Wenn einzelne sich nicht an die Regeln halten wollen, dann braucht es Konsequenzen. Alles andere wäre desaströs für das sinkende Verständnis der Bevölkerung in die Maßnahmen," setzt Schallmeiner nach.

Auch Neßler zeigt nicht das geringste Verständnis für jene, die gegen die geltenden Verordnungen verstoßen bzw. mit Umgehungskonstruktionen wie Vereinen und dubiosen Zweitwohnsitzanmeldungen arbeiten. „Wir haben mit der Öffnung der Skigebiete der Branche einen Vertrauensvorschuss gegeben. Die beinahe täglich auftretenden ‚Einzelfälle‘ rund um die Skigebiete und die Verantwortungslosigkeit einiger Unbelehrbarer ist aber nicht zu tolerieren,“ kommentiert Neßler und ergänzt: „Ich erwarte mir auch, dass die Branchenvertreter aktiv werden und bei ihren Mitgliedsbetrieben mit mehr als nur halbherzigen verbalen Ermahnungen einschreiten.“

Schallmeiner und Neßler fordern nun konsequente Schritte der zuständigen Behörden: „Da muss es bisher ein kollektives Wegschauen geben, denn anders ist nicht zu erklären, wie über Tage und Wochen hinweg in diversen Orten illegale Nächtigungen und ungestörte Partygaudi laufen können. Die regionalen Behörden haben als erste Instanz für Ordnung zu sorgen und müssen Betriebe und auch Skigebiete, in denen es immer wieder zu Verfehlungen kommt, ohne Zaudern schließen. Denn das, was wir jetzt am wenigsten brauchen, sind rücksichtslose Pandemietreiber.“​