Bundesländer
Navigation:
am 1. Oktober

Grüne zum Internationalen Brustkrebstag: Vorsorge und Früherkennung essentiell

Meri Disoski - Disoski: Gesundheitliche Chancengleichheit zentrales Grünes Anliegen

„Prävention, Information und rechtzeitige Behandlung von Brustkrebs sind essentielle Ansätze im Bereich der Frauengesundheit“, betont Meri Disoski, Sprecherin für Frauen und Gleichstellung und Vorsitzende der Grünen Frauen Österreich, anlässlich des heutigen Auftakts des Pink Ribbon Month. Im Monat Oktober machen international zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen – beispielsweise auch die Österreichische Krebshilfe – auf die Wichtigkeit von Präventions- und Früherkennungsprogrammen von Brustkrebs aufmerksam. „Gesundheitliche Chancengleichheit ist uns Grünen ein zentrales Anliegen, daher streben wir auch eine massive Stärkung der Gendermedizin an“, unterstreicht Disoski. Zwar leben Frauen durchschnittlich länger als Männer, verbringen aber weniger Jahre in guter Gesundheit. 

„Jährlich erkranken zwischen 5000 und 6000 Personen in Österreich – darunter auch einige wenige Männer – an Brustkrebs. Damit dieser rechtzeitig erkannt und behandelt werden kann, braucht es entsprechende Früherkennungs- und Informationsinitiativen“, betont Disoski, die auf einen eingebrachten Antrag im Gleichbehandlungsausschuss verweist. Während der coronabedingt notwendigen Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr 2020 wurde das Einladungsmanagement für das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm vorübergehend ausgesetzt. „Das hatte zur Folge, dass nach Angaben von Expert*innen 40 Prozent weniger Mammakarzinome neu entdeckt wurden. Ein Teil der Untersuchungen konnte schon aufgeholt werden. Die Zahlen liegen aber weit unter jenen des Vorjahres“, erläutert Disoski. 

„Im Bereich Brustkrebs gilt es Vorsorge und Früherkennung als Grundlage für eine adäquate Behandlung zu stärken. Ich bedanke mich bei allen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich auch über den Kampagnenmonat Oktober hinaus dafür engagieren und so dazu beitragen, dass dieses wichtige Thema nicht in Vergessenheit gerät“, ergänzt Disoski.