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am 2. Juni

Disoski zum Internationalen Hurentag: „Lebens- und Ar­beits­be­ding­ung­en langfristig verbessern“

Meri Disoski - Sexarbeit im Härtefallfonds abgedeckt

Anlässlich des heutigen Internationalen Hurentags fordert Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen, die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter*innen: „Die Pandemie hat Sexarbeiter*innen vor riesige Herausforderungen gestellt. Als körpernahe Dienstleister*innen konnten sie aufgrund geltender Corona-Bestimmungen nicht arbeiten, totale Einkommensverluste waren die Folge. Dennoch hat das Finanzministerium, das die jährlichen Steuereinnahmen aus der Branche gerne nimmt, ihnen den Zugang zu Hilfen aus dem Corona-Härtefallfonds anfänglich auf schikanöse Art und Weise hartnäckig verweigert. Genauso hartnäckig haben wir Grüne ihren Zugang zum Härtefallfonds dann aber erkämpft“, erinnert Disoski.

„Nun muss es darum gehen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter*innen langfristig zu verbessern. Schon im Vorjahr hat der damalige Gesundheitsminister Anschober Sexarbeiter*innen, Sexarbeitsaktivist*innen und Vertreter*innen von Beratungsstellen zu einem Runden Tisch in sein Ministerium eingeladen, um mit ihnen gemeinsam an längerfristigen Perspektiven zu diesen Fragen zu arbeiten. Diesen Weg werden wir auch nach der Pandemie weiter beschreiten. Wenn wir die Rechte von Sexarbeiter*innen, ihre Selbstbestimmtheit und Sicherheit schützen wollen, müssen wir gemeinsam gegen die Stigmatisierung und Kriminalisierung von Sexarbeiter*innen auftreten. Das gilt für uns Grüne am Internationalen Hurentag, wie an jedem anderen Tag im Jahr“ sagt die Grüne Frauensprecherin abschließend.​