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am 24. November 2020

Disoski zu 16 Tage gegen Gewalt an Frauen: Jede Gewalttat ist eine zu viel

Meri Disoski - Grüne Regierungsbeteiligung führt zu finanziellen und gesetzlichen Verbesserungen bei Gewaltschutz

„Der Kampf gegen Gewalt an Frauen hat für uns Grüne oberste Priorität. Noch immer ist jede fünfte Frau in Österreich von Gewalt betroffen“, sagt Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen, anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen vom 25. November bis 10. Dezember. Die Grüne Regierungsbeteiligung hat gerade im Bereich Gewaltschutz zahlreiche Verbesserungen bewirkt: Die wiederholte Aufstockung des Frauenbudgets wird Beratungs- und Gewaltschutzorganisationen zugutekommen. „Außerdem haben wir Verbesserungen in den Bereichen Prävention, Opferschutz und Prozessbegleitung auf den Weg gebracht“, betont Disoski.

„Jede Gewalttat ist eine zu viel und muss als solche angezeigt und geahndet werden“, unterstreicht Disoski. Zentral ist, dass Betroffene die bestmögliche Beratung und Begleitung bekommen. „Gerade die Finanzierung der Prozessbegleitung von Kindern und Jugendlichen wurde lange von Expert*innen gefordert und jetzt von Bundesministerin Alma Zadić umgesetzt“, unterstreicht Disoski. Die kürzlich vorgestellte „Toolbox Gewaltschutz“ setzt außerdem Hilfestellungen und Maßstäbe für den Umgang mit häuslicher Gewalt im Gesundheitswesen. 

Ein weiteres zentrales Anliegen der Grünen ist die Prävention von Gewalt. „Die opferschutzorientierte Täterarbeit ist Bestandteil der Istanbul-Konvention. Es ist uns gelungen, die Anti-Gewalt-Beratung für Täter aufzustocken und entsprechend zu finanzieren. Gewalt und wiederholte Gewalttaten zu verhindern, muss unser aller Ziel sein“, betont die Grüne Frauensprecherin und ergänzt: „Das beinhaltet auch das Aufbrechen von Rollenbildern und den gemeinsamen Einsatz gegen toxische Männlichkeitsbilder.“ Viele wichtige Schritte sind also bereits gelungen. „Weitere müssen folgen, denn jede Frau, jedes Kind hat ein Recht auf ein Leben frei von Gewalt und Diskriminierung“.​