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am 21. Oktober

Disoski/Götze zum Equal Pay Day: Frauen verdienen Fairness

Elisabeth Götze, Meri Disoski - Grüne für rasche Umsetzung von Maßnahmen gegen Einkommensschere

 "Überall auf der Welt verdienen Frauen weniger als Männer, weil sie Frauen sind. In Österreich verdienen Frauen beschämenderweise besonders wenig. Die Einkommensschere, der sogenannte gender-pay-gap, beträgt ganze 19,3 Prozent. In Sachen Einkommensgerechtigkeit rangiert Österreich damit im europäischen Vergleich auf den hintersten Plätzen hinter Ländern wie Bulgarien, Rumänien, Polen und der Slowakei“, sagt die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, anlässlich des bevorstehenden Equal-Pay-Days. „Frauen sind in Österreich besser ausgebildet als Männer. Ihre Leistung muss sich in fairer Bezahlung widerspiegeln“, betont auch Elisabeth Götze, Wirtschaftssprecherin der Grünen.

   „Der österreichweite Equal-Pay-Day fällt heuer auf den 22. Oktober. Männer haben an diesem Tag bereits jenes Einkommen erreicht, für das Frauen noch bis Jahresende arbeiten müssen. Das ist ungerecht und nichts anderes als eine krasse geschlechtsbedingte Diskriminierung. Frauen verdienen Fairness, deshalb werden wir Grüne uns weiterhin für eine rasche Umsetzung von Maßnahmen gegen die Einkommensschere einsetzen“, sind Disoski und Götze kämpferisch.

   Im Koalitionsübereinkommen haben sich die Regierungsparteien darauf verständigt, zahlreiche Maßnahmen umzusetzen, um das Erwerbseinkommen von Frauen zu erhöhen und damit auch Altersarmut von Frauen vorzubeugen. „Wir Grüne haben unserem Koalitionspartner dazu mehrere Vorschläge unterbreitet. Sie reichen von verpflichtender Lohntransparenz und dem massiven Ausbau qualitativer Kinderbetreuung über zeitgemäße Elternzeitmodelle bis hin zur Partner*innen-Teilzeit“, führt Disoski aus. „Besondere Anstrengungen brauchen wir darüber hinaus in den typischen Frauenberufen, von der Kinderbetreuung bis zur Pflege. Als Systemerhalterinnen beklatscht sollen sie jetzt endlich auch mehr Geld bekommen“ ergänzt Götze. „Wir sagen der Altersarmut von Frauen den Kampf an. Denn ungerechte Bezahlung und die daraus resultierenden Nachteile begleiten Frauen ihr Leben lang und führen sie nicht selten direkt in die Altersarmut. Das dürfen wir in Österreich nicht länger zulassen,“ sagt Disoski abschließend.
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