Bundesländer
Navigation:
am 18. August

Disoski am Tag der Anti-Baby-Pille: Niederschwelliger Zugang zu Verhütung zentral für Selbstbestimmung

Meri Disoski - Altersgerechte Bildung zu Sexualität, Verhütung und Schwangerschaften

„Die Pille ist nicht nur eines der meist verwendeten Verhütungsmittel, sondern zentral für die Selbstbestimmung von Frauen über ihren eigenen Körper“, hält die Grüne Frauensprecherin, Meri Disoski, anlässlich des heutigen internationalen Tages der Anti-Baby-Pille fest.

 „Verhütung darf keine Frage des Geldes sein. Der niederschwellige Zugang zu qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Verhütungsmitteln muss für alle gewährleistet sein, unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrem Wohnort. Deshalb sind wir Grüne für kostenlose Verhütungsmittel für Jugendliche und Menschen mit niedrigem Einkommen“, sagt Disoski.

   Ein Blick über die österreichischen Grenzen zeige, dass es in „mehreren europäischen Staaten, wie Deutschland, Frankreich, Irland oder Schweden Kostenübernahmen von Verhütungsmittel gibt, die meist an das Alter der Frau gekoppelt sind. Mit Kostenübernahmen und dem Abbau finanzieller Hürden bei Verhütungsmitteln können wir ungewollte Schwangerschaften reduzieren“, sagt Disoski weiter.

   Die Grüne Frauensprecherin erinnert daran, dass Österreich europaweit eine der höchsten Raten an Schwangerschaftsabbrüchen hat und schlussfolgert daraus dringenden Handlungsbedarf in Sachen Aufklärung und Verhütung: „Wenn wir die Zahl der Abbrüche senken wollen, müssen wir auch über altersgerechte Bildung zu Sexualität, Verhütung und Schwangerschaften in Schulen und Bildungseinrichtungen sprechen“, hält Disoski fest. Wichtig sei dabei zu vermitteln, dass „auch Männer Verantwortung für Verhütung tragen“, so die Grüne Frauensprecherin abschließend.​