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am 21. März

Hammer: Energiever­sor­gung soll auch bei Zahlungsverzug während Corona Krise garantiert bleiben

Lukas Hammer - Parlament fordert Energieministerin auf, eine Branchenlösung für Einkommensschwache und betroffene Kleinunternehmen herbeizuführen

Im Zuge der Plenardebatte vom 20. März 2020 im Nationalrat wurde der türkis/grüne Antrag auf Abschaltverzicht der Energiewirtschaft während der Corona Krise mehrheitlich angenommen: „Für viele Haushalte und kleine Betriebe kann die Energierechnung in den nächsten Wochen eine unüberwindbare finanzielle Hürde werden, weil sie kein Einkommen haben. Der heutige Beschluss wird dazu führen, dass in den nächsten schwierigen Wochen niemandem der Strom oder das Gas abgedreht wird“, betont der Klima- und Energiesprecher der Grünen, Lukas Hammer, und weiter: „Das ist ein enorm wichtiger Beitrag, der die Energieversorgung von besonders betroffenen Haushalten und Unternehmen sicherstellt. Für Härtefälle wird gesorgt.“

Eine verlässliche Energieversorgung ist eine der wichtigsten sozialen und wirtschaftlichen Grundlagen unserer Gesellschaft. Um dieser Verantwortung im Zuge der Corona-Krise gerecht zu werden, werden die österreichischen Energieversorger Energieabschaltungen in den nächsten Wochen aussetzen. „Ich bin überzeugt davon, dass die Energieversorger ihre wichtige gesellschaftspolitische Rolle wahrnehmen wollen“, ergänzt Hammer.

Weiters wird in dem Antrag die Grüne Energieministerin Leonore Gewessler aufgefordert dafür Sorge zu tragen, dass betroffenen HaushaltskundInnen und Kleinunternehmen längerfristige Ratenpläne bzw. Stundungen für diesen Zeitraum angeboten werden und offene Forderungen in diesem Zeitraum nicht betrieben werden. Ein Monitoring dieser Maßnahmen soll ebenso durchgeführt werden.
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