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am 14. Oktober

Disoski zum Frauenbudget: Innerhalb eines Jahres Erhöhung um fast 50 Prozent

Meri Disoski - Umsetzung der Zeitverwendungsstudie und Stärkung des Gewaltschutzes zentral

 „Ich f „Ich freue mich sehr über diese nächste Erhöhung des Frauenbudgets in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Die Bundesregierung mit Grüner Regierungsbeteiligung ist noch kein Jahr im Amt und das Budget für die Frauen- und Gleichstellungsagenden wurde in diesem Zeitraum um fast 50 Prozent erhöht“, kommentiert Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen, das heute, Mittwoch, präsentierte Budget. „Zehn Jahre rot-schwarze und türkis-blaue Regierungen waren gleichbedeutend mit stagnierenden bzw. sogar gekürzten Mittel für das Frauenressort. Nun gibt es unter Grüner Regierungsbeteiligung endlich eine signifikante Erhöhung der Mittel. Die politische Schwerpunktsetzung der Grünen ist auch im Frauenbudget klar erkennbar“, so die Grüne Frauensprecherin.

   „Die Mittel werden unter anderem in die Umsetzung der von Expert*innen lange geforderten Zeitverwendungsstudie fließen“, führt Disoski weiter aus. Die letzte Zeitverwendungsstudie für Österreich wurde 2008/2009 durchgeführt, eine Aktualisierung ist daher dringend notwendig, erklärt Disoski: „Während uns zur bezahlten Erwerbsarbeit umfangreiche, aktuelle Daten vorliegen, sieht das bei der unbezahlten Arbeit wie Kinderbetreuung, Haushalt und Pflege anders aus. Wir wissen, dass bezahlte und unbezahlte Arbeit zwischen Frauen und Männern eklatant ungleich verteilt ist. Unbezahlte Arbeit, zumeist von Frauen geleistet, bleibt zumeist auch unsichtbar. Mit der Zeitverwendungsstudie wird ihr ökonomischer Wert sichtbar gemacht. Die Ergebnisse der Studie bilden gleichsam das Fundament für eine faktenbasierte Gleichstellungspolitik.“

   Noch ein Schwerpunkt der frauenpolitischen Arbeit ist die weitere Stärkung des Gewaltschutzes: „In Österreich sind heuer schon 19 Frauen ermordet worden. Wenn es um Frauenmorde geht, sind wir im traurigen europäischen Spitzenfeld angesiedelt. Wir haben bereits durch das schnelle Handeln in der Corona-Krise gezeigt, dass der Gewaltschutz für uns oberste Priorität hat. Das wird auch in Zukunft so bleiben“, sagt Disoski abschließend.
​​reue mich sehr über diese nächste Erhöhung des Frauenbudgets in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Die Bundesregierung mit Grüner Regierungsbeteiligung ist noch kein Jahr im Amt und das Budget für die Frauen- und Gleichstellungsagenden wurde in diesem Zeitraum um fast 50 Prozent erhöht“, kommentiert Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen, das heute, Mittwoch, präsentierte Budget. „Zehn Jahre rot-schwarze und türkis-blaue Regierungen waren gleichbedeutend mit stagnierenden bzw. sogar gekürzten Mittel für das Frauenressort. Nun gibt es unter Grüner Regierungsbeteiligung endlich eine signifikante Erhöhung der Mittel. Die politische Schwerpunktsetzung der Grünen ist auch im Frauenbudget klar erkennbar“, so die Grüne Frauensprecherin.

   „Die Mittel werden unter anderem in die Umsetzung der von Expert*innen lange geforderten Zeitverwendungsstudie fließen“, führt Disoski weiter aus. Die letzte Zeitverwendungsstudie für Österreich wurde 2008/2009 durchgeführt, eine Aktualisierung ist daher dringend notwendig, erklärt Disoski: „Während uns zur bezahlten Erwerbsarbeit umfangreiche, aktuelle Daten vorliegen, sieht das bei der unbezahlten Arbeit wie Kinderbetreuung, Haushalt und Pflege anders aus. Wir wissen, dass bezahlte und unbezahlte Arbeit zwischen Frauen und Männern eklatant ungleich verteilt ist. Unbezahlte Arbeit, zumeist von Frauen geleistet, bleibt zumeist auch unsichtbar. Mit der Zeitverwendungsstudie wird ihr ökonomischer Wert sichtbar gemacht. Die Ergebnisse der Studie bilden gleichsam das Fundament für eine faktenbasierte Gleichstellungspolitik.“

   Noch ein Schwerpunkt der frauenpolitischen Arbeit ist die weitere Stärkung des Gewaltschutzes: „In Österreich sind heuer schon 19 Frauen ermordet worden. Wenn es um Frauenmorde geht, sind wir im traurigen europäischen Spitzenfeld angesiedelt. Wir haben bereits durch das schnelle Handeln in der Corona-Krise gezeigt, dass der Gewaltschutz für uns oberste Priorität hat. Das wird auch in Zukunft so bleiben“, sagt Disoski abschließend.
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