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am 10. September

Neßler: Verbesserungen bei der Sonderbetreuungszeit

Barbara Neßler - Was tun wenn das Kind im Herbst krank wird?

„Die Sonderbetreuungszeit, die von Eltern beansprucht werden konnte, um etwaigen Kinderbetreuungsaufgaben nachkommen zu können, wird verlängert. Zudem wird nun der Bund die Hälfte, anstatt ein Drittel, der Kosten für die Arbeitgeber*innen übernehmen“, teilt die Grüne Familiensprecherin Barbara Neßler mit. „Ich freue mich über diesen Verhandlungserfolg, der Eltern, bei der Kinderbetreuung eine zusätzliche Möglichkeit geben soll, über die nächsten herausfordernden Monate zu kommen.“

Bei bereits aufgebrauchten Urlaub oder Freistellungsansprüchen können - dank der Sonderbetreuungszeit - nun bis zu weitere drei Wochen in Anspruch genommen werden. „Mir ist es ein großes Anliegen zu zeigen, dass wir Eltern in dieser schwierigen Situation nicht im Stich lassen, da viele von ihnen im letzten halben Jahr ohnehin schon doppelte und dreifache Arbeit geleistet haben. Mit den bereits vorhandenen arbeitsrechtlichen Instrumenten, wie beispielsweise die Pflege- und Dienstfreistellung, plus der Verbesserung bei der Sonderbetreuungszeit, soll ein Beitrag geleistet werden, dass alle Familien bestmöglich und ohne Betreuungslücken durch die kommenden Monate kommen“, unterstreicht Neßler den grünen Verhandlungserfolg. 

Die Nationalratsabgeordnete der Grünen betont dabei, dass diese Sonderregelungen Familien die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung vereinfachen wird. Damit sei sowohl den Arbeitsgeber*innen als auch den Arbeitnehmer*innen geholfen. „Es wird nun wichtig sein, Eltern über die verschiedenen Möglichkeiten von Freistellungen gut zu informieren, denn es kann bereits entlastend wirken, wenn sie wissen, welche Hilfestellungen im Notfall beansprucht werden können“, ergänzt Neßler abschließend.