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am 28. April

Neßler erfreut über Absicherung der Familienbeihilfe

Barbara Neßler - Anspruchsdauer der Familienbeihilfe wird verlängert – Familienhärteausgleichsfond aufgestockt und ausgeweitet

In der heutigen Plenarsitzung wurde unter anderem die Absicherung der Familienbeihilfe beschlossen. Mit dem neu beschlossenen Gesetz werden Nachteile bei der Gewährung der Familienbeihilfe durch die COVID-19-Krise kompensiert. Das betrifft vor allem junge Erwachsene in einer Berufsausbildung, beziehungsweise einem Studium, deren Abschluss sich wegen der Corona-Krise verzögert und nicht innerhalb der für den Familienbeihilfenbezug maßgeblichen Dauer oder innerhalb der derzeitigen Altersgrenzen möglich ist.

„Die weitere Gewährung der Familienbeihilfe ist auf jeden Fall notwendig, weil wir uns in einer Ausnahmesituation befinden. Studierende oder Auszubildende sind in ihrer Lernkapazität eingeschränkt und können nicht wie gewöhnlich studieren. Deshalb wird auch bei Vollendung des 24. Lebensjahres die Familienbeihilfe verlängert. In diesen schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, den Druck auf junge Menschen und Familien zu reduzieren“, ist die Familiensprecherin der Grünen, Barbara Neßler, überzeugt.

Zusätzlich werden weitere 30 Millionen Euro für den Familienhärtefond zur Verfügung gestellt. „Alleinerziehende und ökonomisch schlechter gestellte Familien leiden stärker unter der Corona-Krise. Wir müssen Familien in dieser prekären Lage unterstützen. Deshalb haben wir auch den Familienhärtefonds aufgestockt und ausgeweitet. So können wir sicherstellen, dass auch Eltern, die vor dem ursprünglichen Stichtag 28.02. arbeitslos waren oder Notstandshilfe bezogen haben, Unterstützung für ihre Kinder erhalten und in den Härtefond miteinbezogen werden“, freut sich die Grüne Familiensprecherin.