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am 13. Mai

Hamann: Investitionen in Bildung sind jetzt genau das richtige Signal

Sibylle Hamann - Grüne begrüßen Schulentwicklungsprogramm der Regierung

In den nächsten zehn Jahren werden 2,416 Mrd. Euro in den Neubau und die qualitativ hochwertige Sanierung von Schulraum investiert. „Das ist genau das richtige Signal in der Krise: Jeder Euro, der in Bildung und in ein gutes Lernumfeld für unsere Kinder investiert wird, ist eine Investition in die Zukunft“, meint die Bildungssprecherin der Grünen, Sibylle Hamann.

Aus zahlreichen Studien wisse man, dass der Raum für den Lernerfolg eine entscheidende Rolle spielen kann: „Das Klassenzimmer prägt die Atmosphäre und die Beziehungen in einer Klasse. Je wohler und sicherer man sich in einer Schule fühlt, desto besser kann man dort arbeiten. Das gilt sowohl für die Kinder als auch für die Pädagoginnen und Pädagogen. Wie wichtig die Schule als sozialer Ort ist und wie wichtig es ist, sich dort auch physisch zu treffen und gemeinsame Erfahrungen zu machen, das hat sich in der Corona-Krise deutlicher gezeigt als je zuvor“, sagt Hamann.

Auch die Bedeutung einer guten digitalen Infrastruktur hat sich in der Krise in seiner ganzen Dringlichkeit gezeigt. Ein Investitionsschwerpunkt im Schulentwicklungsprogramm (SCHEP) liegt daher bei der digitalen schulischen Infrastruktur. Ein weiterer Schwerpunkt werde, so Hamann, bei den ökologischen Standards bei Neubauten und Sanierungen liegen: „Die Sommer werden immer heißer. Darauf sind die meisten älteren Schulgebäude nicht ausgerichtet. Gut durchdachte ökologisch-nachhaltige Architektur, die für Kühlung, Belüftung, Licht, Schatten und ein angenehmes Raumklima sorgt, wird daher immer wichtiger.“

Zu guten Schulentwicklungskonzepten gehöre stets auch die gesellschaftspolitische Dimension. „Der Ausbau ganztätiger Schulformen ist ein wichtiges Vorhaben in unserem Regierungsprogramm. Deswegen muss darauf geachtet werden, dass Schulgebäude flexibel nützbar sind und Räume für verschiedenste Tätigkeiten und Begegnungen aufmachen. Neubauten im Bundesschulbereich, die nachhaltig und architektonisch ganzheitlich durchdacht sind, können hier als Modell für andere Regionen und Schulformen dienen“, hält die Grüne Bildungssprecherin fest.​