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am 15. Oktober

Blimlinger sieht zukunftsorientierten Weg der Universitäten und Fachhochschulen gesichert

Eva Blimlinger - Die Budgetsteigerung für Wissenschaft und Forschung garantiert insbesondere die Weiterentwicklung von Universitäten und Fachhochschulen

Die Budgetzuwächse im Bereich Wissenschaft und Forschung sind höchst erfreulich. Es konnte sichergestellt werden, dass die Universitäten für die Leistungsvereinbarungsperiode 2022-2024 ein Plus von rund 1,2 Milliarden Euro bekommen werden. Damit ist die Umsetzung der zweiten Phase der kapazitätsorientierten Studienplatzfinanzierung möglich und gesichert: „Das bedeutet für die Studierenden, dass sich die Betreuungsverhältnisse weiter verbessern werden und dass die ohnehin schon guten Betreuungsverhältnisse erhalten bleiben können. Es bedeutet aber auch mehr Arbeitsplätze für den wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchs, bessere Karriereperspektiven für Wissenschafter und Wissenschafterinnen sowie Künstler und Künstlerinnen an den Universitäten“, ist Eva Blimlinger, Wissenschaftssprecherin der Grünen, hocherfreut über die Entwicklungen. „Es ist uns auch gelungen, dass endlich die FH-Studienplatzfördersätze um 10% erhöht werden. Somit kann die Qualität der Lehre weiterentwickelt werden und es ist auch hier eine weitere Verbesserung für die Studierenden zu erwarten.“

Hervorzuheben ist insbesondere auch die Steigerungen der Finanzierung der Grundlagenforschung zum Beispiel für den FWF-Der Wissenschaftsfonds um mehr als 50 Millionen Euro: „Es ist zu hoffen, dass nun deutlich mehr exzellente Forschungsprojekte - sowohl im wissenschaftlichen wie künstlerischen Bereich - gefördert werden können. Es gibt seit Jahren so viele international ausgezeichnet bewertete Projekte, die dann mit dem Hinweis 'leider keine Finanzierung' abgelehnt werden müssen. Das sollte in Zukunft nicht mehr vorkommen und die Förderquote sollte signifikant erhöht werden“, sieht Blimlinger die zu erwartenden Entwicklung äußerst positiv.

Selbstverständlich wird es aber auch darum gehen, die durch COVID-19 bedingten Schwierigkeiten und Einschränkungen insbesondere an den Universitäten und Fachhochschulen in den nächsten Semestern zu meistern. Es muss jedenfalls sichergestellt werden, dass die Studierenden ihre Studien möglichst koordiniert und planbar fortsetzen können und dabei die bestmöglichste Unterstützung erhalten. „Ein Fokus liegt hier sicherlich auf der Digitalisierung und der damit verbundenen Neuorientierung und Neukonzeption der Lehre. Die Zuverdienstgrenze bei Familienbeihilfe und Studienbeihilfe wurde bereits rückwirkend mit 1.1.2020 auf 15.000 Euro erhöht und sollten weitere Maßnahmen notwendig sein, werden wir uns jedenfalls um die Lösung von Problemen bemühen“, verspricht Blimlinger.