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am 13. Oktober

Blimlinger sieht Neugründung der TU Oberösterreich vorsichtig optimistisch

Eva Blimlinger - Vorbereitungsgruppe soll viele offene Fragen zu TU Oberösterreich klären

Die Ankündigung, in Oberösterreich eine neue Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung zu gründen, sorgte Ende August für Verwunderung, war man doch mitten in den Budgetverhandlungen für die Leistungsvereinbarung der Universitäten für 2022-2024. Die heute präsentierten Pläne bringen etwas Licht ins Dunkel. „Die Gründung einer neuen Universität muss zunächst mit allen Akteurinnen und Akteuren in der Wissenschaft, Forschung und Kunst diskutiert und konzipiert werden. Hier ist auch unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft ein strukturierter und zielgerichteter Prozess zu etablieren, will man wirklich Erfolg haben“, fordert Eva Blimlinger, die Wissenschaftssprecherin der Grünen. 

Bei einer Universität, die vor allem das Label Digitalisierung haben soll, ist jedenfalls sicher zu stellen, dass das vielmehr ist als technische Innovation. „Es ist viel zu kurz gegriffen, hier bloß technologische Aspekte zu integrieren und nur auf diesen Bereich abzustellen. Vielmehr geht es in diesem Zusammenhang um ökologische, soziale und kulturelle Innovation, um Aufklärung und Bildung, jedenfalls um ein besseres, gerechteres Leben durch Digitalisierung, nicht zuletzt angesichts der Klimakrise“, spricht Blimlinger die inhaltlichen Dimensionen einer neuen Universität an. „Und wenn es wirklich etwas ganz Neues werden soll, dann ist es schon jetzt notwendig, internationale Expertinnen und Experten einzubinden. Der Anspruch der Internationalität - Lehrende, Forschende und Studierende aus aller Welt sollen kommen – muss von Beginn an gewährleistet sein. Dazu ist es aber schon für die bestehenden Universitäten erforderlich, die zum Großteil außerordentlich international sind, die Aufenthalts- und Visabestimmungen wesentlich zu verbessern und die Zugänge zu erleichtern, sonst wird das mit dem internationalen Uni-Hot-Spot nicht gelingen“, verweist Blimlinger auf bestehende Strukturen.

Jedenfalls wurde sichergestellt, dass die Finanzierung nicht zu Lasten der bestehenden Universitäten geht. Sie sollte aber auch nicht zu Lasten der Wissenschaft und Forschung sowie der mit einem Wachstumspfad angepeilten Exzellenzinitiative gehen. Ganz im Gegenteil: es muss eine Weiterentwicklung für die Zukunft sichergestellt werden, denn ohne ausreichende Forschungsfinanzierung wird es auch für eine neue Universität schwierig.

nkündigung, in Oberösterreich eine neue Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung zu gründen, sorgte Ende August für Verwunderung, war man doch mitten in den Budgetverhandlungen für die Leistungsvereinbarung der Universitäten für 2022-2024. Die heute präsentierten Pläne bringen etwas Licht ins Dunkel. „Die Gründung einer neuen Universität muss zunächst mit allen Akteurinnen und Akteuren in der Wissenschaft, Forschung und Kunst diskutiert und konzipiert werden. Hier ist auch unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft ein strukturierter und zielgerichteter Prozess zu etablieren, will man wirklich Erfolg haben“, fordert Eva Blimlinger, die Wissenschaftssprecherin der Grünen. 

Bei einer Universität, die vor allem das Label Digitalisierung haben soll, ist jedenfalls sicher zu stellen, dass das vielmehr ist als technische Innovation. „Es ist viel zu kurz gegriffen, hier bloß technologische Aspekte zu integrieren und nur auf diesen Bereich abzustellen. Vielmehr geht es in diesem Zusammenhang um ökologische, soziale und kulturelle Innovation, um Aufklärung und Bildung, jedenfalls um ein besseres, gerechteres Leben durch Digitalisierung, nicht zuletzt angesichts der Klimakrise“, spricht Blimlinger die inhaltlichen Dimensionen einer neuen Universität an. „Und wenn es wirklich etwas ganz Neues werden soll, dann ist es schon jetzt notwendig, internationale Expertinnen und Experten einzubinden. Der Anspruch der Internationalität - Lehrende, Forschende und Studierende aus aller Welt sollen kommen – muss von Beginn an gewährleistet sein. Dazu ist es aber schon für die bestehenden Universitäten erforderlich, die zum Großteil außerordentlich international sind, die Aufenthalts- und Visabestimmungen wesentlich zu verbessern und die Zugänge zu erleichtern, sonst wird das mit dem internationalen Uni-Hot-Spot nicht gelingen“, verweist Blimlinger auf bestehende Strukturen.

Jedenfalls wurde sichergestellt, dass die Finanzierung nicht zu Lasten der bestehenden Universitäten geht. Sie sollte aber auch nicht zu Lasten der Wissenschaft und Forschung sowie der mit einem Wachstumspfad angepeilten Exzellenzinitiative gehen. Ganz im Gegenteil: es muss eine Weiterentwicklung für die Zukunft sichergestellt werden, denn ohne ausreichende Forschungsfinanzierung wird es auch für eine neue Universität schwierig.