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am 26. April

Blimlinger hocherfreut über Neuordnung der hochschulischen Weiterbildung

Eva Blimlinger - Mit dem neuen wegweisenden Modell wird die soziale Durchlässigkeit massiv gesteigert

Lebenslanges und lebensbegleitendes Lernen haben im Laufe der letzten Jahre immer stärker an Bedeutung gewonnen. Ein zentraler Teil der heute in Begutachtung geschickten Novelle des Hochschulrechts ist deshalb die völlige Neuordnung der hochschulischen Weiterbildung. „Für Menschen, die sich gerne höher qualifizieren wollen oder die sich beruflich weiterbilden wollen ist das Lehrgangs-Angebot derzeit höchst unübersichtlich. Es gibt über 1.000 Weiterbildungslehrgänge und in diesem Dschungel der Möglichkeiten gibt es keinerlei verbindliche Standards“, sieht die Wissenschaftssprecherin der Grünen, Eva Blimlinger, den dringenden Bedarf an einer grundlegenden Neuaufstellung.

Ziele dieser Novelle sind daher die Sicherstellung der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit des Angebots für Studienwerber*innen sowie die Vereinheitlichung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Auf allen Ebenen wird es das neue Studienformat des Weiterbildungsbachelors geben, der insbesondere den Einstieg in eine hochschulische Weiterbildung garantieren soll. „Was uns aber ein besonderes Anliegen ist, ist die soziale Durchlässigkeit zwischen Bildungs- und Berufsbildungssystem zu stärken. Jenen, die zum Beispiel einen Lehrabschluss haben, einen einfachen Zugang zu einem Bachelor zu ermöglichen. Dabei wird es auch darum gehen, dass möglichst viel aus der beruflichen Praxis für das Studium angerechnet wird“, sieht Blimlinger völlig neue Möglichkeit der Weiterbildung gegeben. 

Die hochschulische Weiterbildung wird damit zu einer lebensweltlich verankerten Weiterbildung. Hochschulen werden damit Institutionen des lebensbegleitenden und lebenslangen Lernens mit dem Fokus auf Karriereentwicklung und intellektueller Horizonterweiterung sowie damit einhergehend der Stärkung einer gesellschaftlichen Teilhabe. 

Ein wunderbarer und für Österreich ungewöhnlicher Nebeneffekt: „Durch die Neuregelung werden über 60 verschiedenen akademischen Titel auf sieben reduziert, auch das trägt zur Übersichtlichkeit und Klarstellung bei“, so Blimlinger abschließend.