Bundesländer
Navigation:
am 22. Juni

Blimlinger gratuliert Monika Henzinger sehr herzlich zu Wittgenstein-Preis

Eva Blimlinger - Die Informatikerin gewinnt den „Austro-Nobelpreis“ und setzt ihren erfolgreichen Weg fort

Monika Henzinger ergänzt ihre einzigartige wissenschaftliche Karriere um einen weiteren Meilenstein. Wie heute bekannt wurde, gewinnt die Informatikerin den als „Austro-Nobelpreis“ bezeichneten Wittgenstein-Preis für die Arbeit in ihrem Forschungsbereich „Theorie und Anwendungen von Algorithmen". Seit den frühen 1980er Jahren hat sich die in Bayern geborene Henzinger das Programmieren selbst beigebracht, so beschreibt sie in einem Interview den Beginn ihrer Karriere. Nach ihrem Studium in Deutschland führte sie ihr Forschungsgebiet, die Algorithmus-Forschung, in die USA. 1993 erhielt sie in Princeton ihr PhD und wurde Assistenzprofessorin, später Leiterin einer Forschungsgruppe in Standford/USA. Aus familiären Gründen kehrte sie zurück nach Europa und erhielt eine Professur an der EPFL in Lausanne. Seit 2009 lebt Henzinger in Wien und hat eine Professur an der Universität Wien. 

Die Wissenschaftssprecherin im grünen Parlamentsklub, Eva Blimlinger, freut sich über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung: „Monika Henzinger ist in einem Bereich tätig, der üblicherweise vom anglo-amerikanischen Wissenschaftsfeld dominiert wird. Sie genießt internationale Reputation und arbeitet an einer Materie, deren Bedeutung in den letzten zwei Jahren der Pandemie sichtbarer und wichtiger denn je war. Ich gratuliere im Namen der Grünen sehr herzlich und möchte gerade jetzt Monika Henzingers Wunsch bekräftigen: Wir sollten jedenfalls auf unsere Forscher*innen genauso so stolz sein, wie auf unsere Sportler*innen!