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am 31. August

Blimlinger erfreut über zusätzliche Finanzierung für österreichische Universitäten

Eva Blimlinger - Der Schwerpunkt Digitalisierung kann an den bestehenden Universitäten und Fachhochschulen bestens umgesetzt werden

Die Ankündigung, wonach in Linz eine neue Technische Universität mit Schwerpunkt Digitalisierung entstehen soll, muss angesichts der bevorstehenden Verhandlungen zu dem Budget für die Universitäten für die nächsten Jahre diskutiert werden. „Es geht darum, die 22 österreichischen Universitäten ausreichend und vor allem gut zu finanzieren. Erst dann sollten wir über die allfällige Neugründung einer Universität nachdenken. Gerade in Oberösterreich ist mit der JKU und der FH Oberösterreich – und hier insbesondere dem Campus Hagenberg – eine wunderbare Grundlage für den Ausbau in Richtung Digitalisierung gegeben. Aber auch an den Universitäten Salzburg und Innsbruck bestehen ausbaufähige Strukturen, die jedenfalls genutzt werden sollen“ zeigt sich die Wissenschaftssprecherin der Grünen und ehemalige uniko-Präsidentin, Eva Blimlinger, skeptisch gegenüber einer Universitätsgründung.

Bereits in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass insbesondere die drei österreichischen Technischen Universitäten – TU Austria – im Bereich der Digitalisierung im internationalen Vergleich wegweisend sind und in zahlreichen internationalen Forschungsprojekten und Kooperationen mit Wirtschaftspartnern ihre Innovationskraft unter Beweis gestellt haben. „Wir haben in Österreich ausreichend Studienplätze für Studierende der Informatik und müssen junge Menschen für dieses Studium begeistern. Und ja, es muss mehr Geld für den Ausbau der bereits bestehenden Exzellenz in Lehre und Forschung im Bereich der Informatik und angelagerter Bereiche geben. Die soll und muss gefördert werden – es braucht, wenn man so will, eine Digitalisierungsmilliarde für Lehre, Forschung und im Bildungsbereich“ fasst Blimlinger die Perspektiven der Grünen zusammen.