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am 11. März

Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit kann wieder stattfinden

Barbara Neßler, Sibylle Hamann - Neßler/Hamann: Es ist wichtig, dass bei Öffnungsschritten Priorität auf Kinder und Jugendliche gelegt wird

Ab 15. März wird in ganz Österreich die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit ermöglicht, sowohl indoor als auch outdoor. Sport und Spiel werden in Kleingruppen dann ebenso erlaubt sein, wie psychosoziale Unterstützungsangebote und außerschulische Lernhilfe. Große Freude über diesen wichtigen Schritt gibt es bei Barbara Neßler, Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, und Sibylle Hamann, Bildungssprecherin der Grünen.

"Kinder und Jugendliche brauchen Kontakt mit Gleichaltrigen, auch außerhalb der Schule", betonen Neßler und Hamann. "Nach vielen Monaten, in denen sie viel zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbracht haben, wollen sie endlich wieder aktiv sein und brauchen dringend Bewegung. Ein Fußballtraining, ein Ausflug mit den Pfadfindern oder ein Mädchentreff im Jugendzentrum - so etwas gibt neue Energie, Tagesstruktur und Motivation." 

„Kinder und junge Menschen befinden sich mitten in der Krise und die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit sind besorgniserregend. Die Pandemie hat massive Unsicherheiten ausgelöst und psychische Erkrankungen verstärkt. Es ist uns daher besonders wichtig, dass bei den Öffnungsschritten die Priorität auf Kinder und Jugendliche gelegt wird,“ unterstreicht Neßler.

Speziell für Kinder, die sich im Distance Learning schwergetan haben, ist auch die außerschulische Lernhilfe besonders wichtig. "In Lerncafes und ehrenamtlichen Gruppen wird großartige, wichtige Bildungs- und Beziehungsarbeit geleistet", erklärt Hamann und ergänzt: "Gut, dass das endlich wieder möglich ist."