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am 21. August

Ribo: Pflegereform kann nur mit Teamwork erfolgreich sein

Bedrana Ribo - Aktuelle Studie der WIFO zur Pflegevorsorge zeigt einen klaren Nachholbedarf bei der Koordination zwischen Bund, Ländern und Gemeinden

„Ich freue mich sehr über diese Studie, denn diese unterstreicht, was ich bereits seit langem fordere. Es war immer klar, dass Pflege viele Zuständige hat. Daher braucht es eine gute Zusammenarbeit und einen guten Austausch aller Ebenen.“, so Bedrana Ribo, Sprecherin für Senior*innen und Pflege, und weiter: „Nur gemeinsam werden wir es schaffen Verbesserung zu erreichen und die Pflege zukunftsfit machen.“

Positiv herauszustreichen ist das Herangehen des Ministers Anschobers. Der die Ergebnisse der Auswertung in den Entscheidungsprozess einfließen lässt und mit dem Ergebnis der Befragung der Pflegekräfte ein Konzept ausarbeitet, dass deren Situation auch wirklich nachhaltig verbessert.

Durch diesen inklusiven Ansatz die Betroffenen direkt in den Prozess miteinzubeziehen und deren Know-How zu verwenden lässt auf eine erfolgreiche Reform hoffen. Bei der gerade die am stärksten Betroffenen mitreden können und nicht über diese hinweg reformiert wird. Ein erster Fixpunkt sind die regionalen Informationsstellen für Betroffene, die von der WIFO Studie empfohlen wurde. Dieses regionale Informationsmanagement kann durch die „Community Nurses“ abgedeckt werden. Diese stellen nicht nur einen niederschwelligen Zugang zu Gesundheit, sondern auch eine Aufwertung der nichtärztlichen Gesundheitsberufe dar.

„Es ist sehr gut, dass Bundesminister Anschober die Empfehlung der WIFO umsetzen möchte und ich werde ihn dabei auch bestmöglich unterstützen. Weiters erwarte ich mir bei der Pflegereform auch die Unterstützung von den Ländern und den Gemeinden, denn nur gemeinsam ist diese kommende Riesen-Reform bewältigbar“, so Ribo abschließend.​​