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am 17. September

Ribo: Pflegeberufe weiter aufwerten

Bedrana Ribo - Enquete brachte klare Forderungen zur Verbesserung der Situation in Pflege und Betreuung zum Ausdruck

Der Pflegeberuf muss in der geplanten Pflegereform eine deutliche Aufwertung erfahren- so der Tenor der von der Nationalratsabgeordneten Bedrana Ribo einberufenen Enquete mit dem Titel ‚Post-Virus? Der Wert der Frauen in der Pflege.‘ 

„Es braucht nicht nur höhere Löhne im Pflegebereich, auch die Arbeitszeit muss im Interesse aller verkürzt werden und angemessene Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu zählt beispielsweise ein Betriebskindergarten im Pflegeheim oder zumindest flexible Zeiten bei den Kinderbetreuungseinrichtungen,“ so Bedrana Ribo. „Nur wenn es ausreichend Möglichkeiten zur Weiterbildung und finanzierte Ausbildungen gibt, kann man auch Menschen aus anderen Berufsfeldern zum Umstieg ermutigen. Für pflegende Angehörige (rund eine Million Menschen in Österreich) braucht es ebenfalls Unterstützungsangebote zur Entlastung. Die geplanten Community Nurses, die in 500 Gemeinden Österreichs eingesetzt werden sollen, wären hier ein wichtiges Signal“, ergänzt Bedrana Ribo. 

„Pflege können wir nicht wie andere Wirtschaftssektoren produktiver machen. Wollen wir auch in Zukunft qualitätsvolle Pflege und Betreuung möglich machen, braucht es Zeit für die zu pflegenden Menschen und dazu müssen ausreichend finanzielle Ressourcen zur Verfügung stehen. Diese soziale Leistung muss uns das wert sein“, betont Bedrana Ribo.

„Als Bereichssprecherin für Senior*innen und Pflege werde ich mich dafür einsetzen, dass die Menschen in Würde altern können. Nicht minder wichtig ist mir, dass die Pflegerinnen und Betreuerinnen eine qualitätsvolle Arbeit leisten können, die finanziell entsprechend honoriert wird und unter guten Rahmenbedingungen stattfinden kann. Mein Ziel ist es auch, Pflegekräfte wie pflegende Angehörige mehr einzubinden, damit ihre Expertise gehört und berücksichtigt wird“, so Bedrana Ribo abschließend. ​