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am 9. Oktober

Grüne zum „Tag der psychischen Gesundheit“: Präventionsangebote ausbauen

Ralph Schallmeiner, Bedrana Ribo - Psychotherapie und Psychologische Hilfe zur Prävention verankern

Am 10. Oktober ist der Welttag der psychischen Gesundheit. Grund genug für die Grüne Senior*innen- und Pflegesprecherin Bedrana Ribo und ihren Kollegen Gesundheitssprecher Ralph Schallmeiner einmal mehr auf den Stellenwert einer gut ausgebauten Versorgung hinzuweisen. Schallmeiner dazu: „Wir haben am 22. September mit dem Runden Tisch im Ministerium nicht nur einen Grundstein zu einer nachhaltigen Verbesserung der Versorgung von psychisch bereits erkrankten Personen gelegt, sondern wollen auch im Präventionsbereich eine flächendeckende Versorgung sicherstellen.“

  Der Grüne Anspruch dabei ist es, dass alle Menschen im Land niederschwelligen und vor allem leistbaren Zugang zu psychologischer und psychotherapeutischer Hilfe haben, wenn sie ihn brauchen. „Die Politik muss dafür sorgen, dass die Qualität gesichert wird und alle Berufsgruppen ihren Anteil leisten können. Gleichzeitig braucht es ein stärkeres Augenmerk auf Vorbeugung, auf Aufklärung und Hilfestellungen, damit Erkrankungen und Therapie-Bedarf erst gar nicht entstehen können“, sagt Schallmeiner. Dafür braucht es den Ausbau psychosozialer Dienste ebenso wie verstärkte Angebote im schulischen Bereich und ein größerer Fokus auf die Herausforderungen im Arbeitsleben.

   Ein zusätzliches besonderes Augenmerk wollen die beiden Bereichssprecher*innen auf die psychologische Unterstützung von pflegenden Angehörigen legen. „Die Pflege von Angehörigen ist eine Tätigkeit, die häufig eine große physische aber auch psychische Herausforderung bedeutet und damit an die Grenzen der Belastbarkeit führen kann. Umso wichtiger ist es, den pflegenden Angehörigen Unterstützung anzubieten. Der geplante pflegefreie Tag ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, denn dieser freie Tag kann auch psychische Entlastung bringen und damit auch vorbeugend wirken“, sagt Bedrana Ribo und ergänzt: „Um diesen pflegefreien Tag aber auch tatsächlich in Anspruch nehmen zu können, braucht es in allen Regionen Österreichs ausreichend Angebote, die gewährleisten, dass die zu Pflegenden dann auch versorgt werden. Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit den Ländern und Gemeinden gefragt.“

   „Sich für die psychische Gesundheit aller Menschen einzusetzen und entsprechende Unterstützungsangebote zu ermöglichen, ist aus unserer Sicht ein Beitrag dazu, auch im Alter ein gesundes und zufriedenes Leben führen zu können“ sagen Bedrana Ribo und Ralph Schallmeiner unisono.