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Waitz: Höchste Zeit für gentechnikfreies Schweinefleisch

Grüne begrüßen Schritt der Schweinebranche in Richtung gentechnikfreie Fütterung

"Es freut mich, dass die Schweinebranche und der Bauernbund endlich erkannt haben, dass es möglich ist, die Produktion in Österreich auf gentechnikfreie Fütterung umzustellen. Nun bleibt nur abzuwarten, ob den Worten auch Taten folgen," so Thomas Waitz, Biobauer und EU-Abgeordneter der Grünen in Richtung Bauernbundpräsident Georg Strasser, der heute erklärt hatte, die Schweinebranche wäre der Fütterung ohne GVO gegenüber "aufgeschlossen".

Die Grünen fordern seit vielen Jahren, dass der Schweinesektor den erfolgreichen Weg der gentechnikfreien Produktion beschreitet, den andere Sektoren bereits gegangen sind.

"Die Molkereien haben gemeinsam mit den Milchbäuerinnen und -bauern gezeigt, dass die Umstellung auf gentechnikfreie Fütterung nicht nur machbar, sondern auch ökonomisch sinnvoll ist. Inzwischen ist es selbstverständlich und ein Qualitätsmerkmal, dass österreichische Milch mit GVO-freiem Soja hergestellt wird", so Waitz.

Nach wie vor werden hunderttausende Tonnen GVO-Soja aus Südamerika nach Österreich importiert, obwohl die negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen der Produktion hundertfach dokumentiert sind.

"Die KonsumentInnen werden es den SchweineproduzentInnen danken, wenn sie endlich sicher sein können, dass das Fleisch, das sie essen, ohne Gentechnik und ohne die Zerstörung des Regenwaldes hergestellt wurde. Dazu braucht es freilich auch eine verpflichtende Herkunfts- und Qualitätskennzeichnung in der Gastronomie. Wir Grüne werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass jede Bürgerin und jeder Bürger in Zukunft weiß, wie und wo das Schnitzel gelebt hat, das auf den Teller kommt."

Rückfragehinweis:    Die Grünen    DIin Irmi Salzer    Referentin für Agrarpolitik    +43 699 11827634    irmi.salzer@gruene.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14446/aom

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OTS0205    2019-01-31/16:38