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Köchl: Steuerliche Absetzbarkeit von Laptops und Smartphones bleibt weiter bürokratisch und EPU-feindlich

Grüner Vorstoss zur Erhöhung der Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von SPÖ/ÖVP/Pilz niedergestimmt

Die Grünen setzten heute im Nationalrat die Anpassung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter auf die politische Agenda. Per Änderungsantrag hat Matthias Köchl, der Grüne Sprecher für Selbstständige, beantragt eine Ziffer im Einkommensteuergesetz zu erhöhen: 1.500 Euro statt 400 Euro zur sofortigen steuerlichen Absetzbarkeit von Smartphones, Laptops und anderen Kleingeräten.

"Berücksichtigt man nur die Inflationsrate seit 1984, müsste der Betrag alleine schon auf 721 Euro erhöht werden", erläutert Köchl. Nach der aktuellen Gesetzeslage kann etwa ein Smartphone oder ein Laptop um 600 Euro nur über mehrere Jahre verteilt abgeschrieben werden, weil derzeit nur 400 Euro sofort absetzbar sind.

Der Grüne Antrag fand in der heutigen Nationalratssitzung zwar die Unterstützung von NEOS und FPÖ. SPÖ, ÖVP und auch die Liste Pilz haben aber dagegen gestimmt.

Rückfragehinweis:    Grüner Klub im Parlament    +43-1 40110-6697    presse@gruene.at

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OTS0216    2017-09-20/16:35