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Olga Voglauer

Abgeordnete zum Nationalrat
„Wir brauchen keine 'smarte Landwirtschaft' - die Natur ist smart genug!“
Olga Voglauer

MEINE POLITIK

Ich bin Biobäuerin und mir und meiner Familie geht es gut.
Es ist nicht überall so und viele bäuerlichen Familien leben in äußerst prekären Einkommens- und Lebensumständen – denken wir nur an die Dürre letztes Jahr oder die heurigen Unwetterschäden. Genau jetzt ist die Chance, verständlich zu erklären, dass Agroindustrie und Massenproduktion nicht funktionieren. Jetzt ist die Zeit für die Agrarwende!

Nur Grüne Gestaltung ist der Garant dafür, dass jene, die die Klimakatastrophe verursachen, auch für deren Kosten aufkommen müssen.

Vergessen wir bei dieser Wahl nicht auf das gesellschaftliche Klima in unserem Land. Als Kärntner Slowenin ist für mich der respektvolle Umgang unter uns allen ein hohes Gut. "Grün sein" heißt für Menschenrechte aufzustehen und Zivilcourage an den Tag zu legen. Es ist unsere Aufgabe, dass es zukünftig wieder einen menschenwürdigen Umgang mit allen gibt, die hier Schutz suchen, die hier aufwachsen, ihre Heimat hier finden oder wie ich, als autochthone Minderheit hier leben.

Als Biobäuerin scheue ich die harte Arbeit nicht, die vor uns liegt und ich freue mich sogar darauf. Ich stehe für kleinstrukturierte Landwirtschaft, für einen selbstverständlichen Minderheitenschutz, für einen enkeltauglichen Umgang mit unseren Ressourcen und für das gute Miteinander in unserem Land. Für all das stehe ich nicht nur, all das bin ich.


ÜBER OLGA

PERSÖNLICHE DATEN
  • geboren am 3. Oktober 1980 

  • verheiratet und Mutter eines Sohnes und einer Tochter

  • Slowenische Gymnasium und die zweisprachige Bundeshandelsakademie in Klagenfurt 

  • Studium der Landwirtschaft (Schwerpunkt Agrarökonomie) an der Universität für Bodenkultur in Wien

  • Projektmitarbeiterin beim "Umweltbüro Klagenfurt" und der "bäuerlichen Bildungsgemeinschaft der Südkärntner Bauern/Kmečka izobraževalna skupnost (KIS)"

  •  Seit 2010 bewirtschaftet sie mit ihrem Mann einen Biobauernhof in Ludmannsdorf/Bilčovs im Vollerwerb. Den Betrieb zeichnet seine Größe aus: mit 25 ha Grünland, 25 ha Wald, 15 Milchkühen und einer innovativen Vermarktung der erzeugten Milchprodukte lebt sie vor, wie man kleinstrukturierte Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung kombiniert und dadurch in Freiheit und Unabhängigkeit sein eigenes "genug" findet.

  • Sie war schon früh als Vorsitzende des Kärntner Schülerverbandes "KDZ", als Schulsprecherin der HAK/TAK und stellvertretende Vorsitzende an der ÖH-BOKU politisch aktiv. Heute ist sie Gemeinderätin sowie im Gemeindevorstand der Gemeinde Ludmannsdorf/Bilčovs und engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand der "Caritas Kärnten" und im "Elternverein des Slowenischen Gymnasiums"